HeizölNews – Futures-Services

  • Kraftstoffpreise ziehen weiter an – Benzin seit Januar 16 Cent teurer

    München (ots)

    Seit Wochen kennen die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel nur eine Richtung: nach oben. Diese Entwicklung setzt sich fort. Laut aktueller Auswertung des ADAC verteuerte sich ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt um 1,7 Cent auf 1,468 Euro, für einen Liter Diesel müssen Autofahrer im Mittel 1,294 Euro bezahlen, ebenfalls 1,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Damit ist der Benzinpreis seit seinem Jahresstiefststand Ende Januar um mehr als 16 Cent gestiegen.

     

    Ein Grund für den Anstieg sind die angekündigten verschärften US-Sanktionen gegen den Iran. Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich deutlich auf mehr als 74 Dollar. Zudem gab auch der Euro gegenüber der amerikanischen Währung leicht nach.

     

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    Quelle: https://www.presseportal.de/

  • US Bestände gestiegen – Preise bleiben weiterhin auf hohem Niveau

    Die Bestandsmeldungen des Amerikanischen Energieministeriums DOE sendeten gestern ein klares Signal für fallende Preise. Mit deutlichen Bestandsaufbauten bei Rohöl und Zunahmen bei den Gesamtvorräten gingen die Preise für die amerikanische Referenzsorte WTI etwas nach unten, während sich die an der Londoner Börse gehandelte Nordseesorte Brent unbeeindruckt zeigte und mit leichten Gewinnen aus dem Handel ging. Insgesamt steht der Markt weiter unter dem Zeichen des Bullen und somit für hohe Preise, denn die Verschärfungen der US Sanktionen gegen den Iran dürften das Angebot an Öl weiter verknappen.

     

    US Bestände deuten auf gute Versorgungslage hin

    Die Vereinigten Staaten scheinen im Moment allerdings noch keine Versorgungsprobleme zu haben, darauf deuten zumindest die Zahlen des Amerikanischen Energieministeriums DOE hin, die im gestrigen Wochenreport veröffentlicht wurden. Vor Allem die Rohölvorräte sind mit +5,5 Millionen Barrel (à 159 Liter) höher als erwartet, wenn auch niedriger als am Dienstag vom American Petroleum Institute gemeldet.

     

    Zwar sind die Bestände bei Destillaten und Benzin etwas zurück gegangen, jedoch kommt das zu Beginn der Sommernachfrage nicht überraschend. Beruhigend für die Marktteilnehmer dürfte außerdem die Tatsache sein, dass die Gesamtölvorräte (also Rohöl und alle Produktkategorieren) in der Woche zum 19. April um 8,8 Millionen Barrel zugenommen haben.

     

    Nach dem Wegfall der Ausnahmeregelungen bei den Iransanktionen rechnen viele Experten mit einer deutlichen Angebotsverknappung. Die Zahlen der US Rohölbestände zeigen aber erst einmal keine Versorgungsprobleme. Die Märkte können sich nach dem Preissprung zum Wochenauftakt ein klein wenig entspannen, scheint man doch in der Lage zu sein die Produktions- und Exportausfälle des Iran kompensieren zu können.

     

    Ausblick

    Die Stimmung am Markt hat sich mit den Verschärfungen der Sanktionen gegen den Iran nicht wirklich verbessert. Die hohen Preisniveaus werden vermutlich erst einmal bestehen bleiben. Der kleine Ausreißer nach unten, der gestern von den US Bestandsdaten verursacht wurde, hat sich schon wieder konsolidiert, so dass auch die Heizölpreise wieder steigen. Im Vergleich zu gestern muss für 100 Liter mit Aufschlägen von +0,40 bis +0,50 Euro gerechnet werden.

     

  • Heizöl nach Ostern teurer – Verschärfte Iran Sanktionen

    Die Preise an den Ölbörsen haben über das verlängerte Osterwochenende zugelegt und ein neues Jahreshoch markiert. Auslöser ist die US Außenpolitik, die die Sanktionen gegenüber dem Iran weiter verschärft. Die Angst vor Knappheiten hat die Preise an den Börsen nach oben getrieben und damit auch bei Heizöl für ein neues Jahreshoch in nach Ostern gesorgt.

     

    USA stellen Ausnahmegenehmigungen ein

    Im letzten Jahr sind die USA aus dem Atomvertrag mit dem Iran einseitig ausgestiegen und haben im November damit begonnen die Ölexporte des Landes zu sanktionieren. Insgesamt haben acht Länder Ausnahmegenehmigungen erhalten, sodass das Land unterm Strich pro Tag noch zwischen 1,1 und 1,2 Mio. Barrel (ca. 159 Liter) hatte exportieren können. Damit soll nun aber Schluss sein.

     

    Ab Mai fallen die Ausnahmegenehmigungen ersatzlos weg, sodass auch die Exporte weiter sinken dürften. Zwar ist nicht damit zu rechnen, dass es der USA gelingt die Ölexporte komplett auf null zu drücken, doch weniger Öl bedeutet erst einmal höhere Preise. Experten, wie beispielsweise die International Energy Agency, gehen aber davon aus, dass die USA und die OPEC die nun fehlenden Mengen aus dem Iran ersetzen werden können.

     

    Iran droht mit Schließung der Straße von Hormuz

    Der Iran hat mit Drohungen auf die neuen Maßnahmen reagiert. Ein Sprecher der Armee hatte damit gedroht die Meeresenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran, die Straße von Hormuz, militärisch zu blockieren, sollte man den Iran daran hindern Öl durch dieses Nadelöhr zu verschiffen. Dies gilt jedoch als unwahrscheinlich, da ein Großteil der Ölexporte aus dem Nahen Osten diese Meeresenge passieren muss, sodass sich der Iran schnell mit einer überwältigen militärischen Übermacht konfrontiert sähe.

     

    Ausblick

    Der große Preisanstieg kam vor allem am Ostermontag. Gestern pausierten die Preise auf hohem Niveau, und auch heute gibt es noch keine klare Tendenz. Für die Heizölpreise bedeutet dies zunächst einmal, dass diese zu gestern stabil bleiben, im Vergleich zu Donnerstag letzte Woche allerdings um etwa +1,10 Euro pro 100 Liter angezogen haben.

  • Sektorenkopplung: Solarenergie für Wärme- und Stromversorgung

    Hybridsysteme auf der Grundlage effizienter Brennwerttechnik können künftig noch größere Beiträge zum Klimaschutz leisten. Insbesondere die Kombination mit Photovoltaik (PV)-Anlagen bietet erhebliches Potenzial. So erreicht bei ganzheitlicher Betrachtung ein Öl-PV-Hybridsystem mit solarstrombetriebener Warmwasser-Wärmepumpe die gleichen Treibhausgaseinsparungen bei der Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden wie zum Beispiel eine Erdgas-Brennstoffzelle – und dies bei geringeren Kosten. Das zeigen Berechnungen des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).

     

    „Innovationen sind wichtig für die Energiewende. Genauso wichtig ist es aber auch, bereits vorhandene und bewährte Technologie sinnvoll zu kombinieren und zum Einsatz zu bringen. Hier besteht noch ein gewaltiges Potenzial für Effizienzgewinne und zur Treibhausgasminderung, das es zu heben gilt“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Hybridheizungen, die die Wärmeversorgung auf mindestens zwei Säulen stellen und dabei möglichst viel erneuerbare Energie einbinden, gibt es schon lange. Noch weniger bekannt ist allerdings die Möglichkeit, Strom- und Wärmeversorgung in Wohngebäuden intelligent zu verbinden. Dabei kann eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach nicht nur die Stromrechnung reduzieren, sondern auch die Wärmeversorgung unterstützen.

     

    Öl-PV-Systeme: Kostengünstiger und genauso wirksam wie Erdgas-Brennstoffzelle

    Untersuchungen des IWO für ein beispielhaft gewähltes Einfamilienhaus zeigen nun: Wollen Eigentümer ihren Bestandsbau mit einer alten Ölheizung energetisch modernisieren, so ist – nach Berücksichtigung staatlicher Fördermittel – der Einbau einer Energieversorgungslösung mit Öl-Brennwerttechnik, PV-Anlage und solarstrombetriebener Warmwasser-Wärmepumpe mit Kosten von circa 22.000 Euro etwas günstiger als der Einbau eines Systems mit Erdgas-Brennstoffzelle (circa 24.000 Euro). Um Kosten und Treibhausgasminderungen verschiedener Systeme vergleichen zu können, ist es erforderlich, neben der Wärme- auch die komplette Stromversorgung eines Hauses zu betrachten. Legt man bei der Berechnung von Stromeigennutzung und Netzeinspeisung jeweils die gleiche Methode zugrunde, senken beide Lösungen die Treibhausgas-emissionen von Strom- und Wärmeversorgung des Gebäudes um gut 50 Prozent. Bei den verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten schneidet die Öl-PV-Lösung mit rund 2.200 Euro im Jahr besser ab als die Erdgas-Brennstoffzellen-Variante mit etwa 2.800 Euro per anno.

     

    Im Vergleich mit einer monovalenten Strom-Wärmepumpe liegt das Öl-PV-Hybridsystem, bei etwa gleichen Investitionskosten, im Hinblick auf Treibhausgasminderungen und laufenden Kosten vorn. Die Strom-Wärmepumpe kommt in dem mit Heizkörpern ausgestatteten Bestandsgebäude auf verbrauchs- und betriebsbedingte Kosten von rund 3.400 Euro im Jahr. „Gerade für Bestandsbauten mit alten Heizungen ist die Kombination von effizienter Öl-Brennwerttechnik mit einer PV-Anlage und einer solarstrombetriebenen Warmwasser-Wärmepumpe eine attraktive Option, um dauerhaft mehr für den Klimaschutz zu tun“, meint Adrian Willig. „Durch einen künftigen Einsatz treibhausgasreduzierter Brennstoffe eröffnet sich für diese Heizsysteme langfristig sogar eine gänzlich klimaneutrale Perspektive.“

     

    Großes Interesse bei Verbrauchern

    Dass die intelligente Verknüpfung von Wärme- und Stromversorgung mittels hybriden Energieversorgungslösungen auf großes Interesse stößt, zeigt auch eine kürzlich erfolgte, repräsentative Civey-Befragung im Auftrag des IWO. Demnach sind 76 Prozent aller Hauseigentümer in Deutschland grundsätzlich bereit, in eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach zu investieren, die zur Strom- und Wärmeversorgung genutzt werden kann. „Mit Öl-PV-Systemen können Hausbesitzer viel für den Klimaschutz tun. Umso wichtiger ist es, dass diese Option auch bei der künftigen Gestaltung von Rahmenbedingungen gleichberechtigt anerkannt wird. Dabei ist es erforderlich, anders als derzeit noch in der Energieeinsparverordnung, bei der energetischen Bewertung von Gebäuden Strom- und Wärmeversorgung ganzheitlich und vollständig zu betrachten“, bekräftigt Willig.

     

    Pressekontakt:

    Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

    Rainer Diederichs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

    Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

    Tel +49 40 235113-884

    Fax +49 40 235113-29

    presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

     

    Quelle: www.zukunftsheizen.de

    Titelbild: IWO-Pressebild

  • Leerer Tank nach der Heizsaison? Energievorrat auffüllen – aber mit Qualität

    Die Heizsaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen: In vielen Heizöltanks wird es leerer und es wird Zeit, den Energievorrat wieder aufzufüllen. Wer eine Bestellung bei seinem Mineralölhändler aufgibt, kann meist zwischen mindestens zwei Sorten Heizöl wählen – Standard- und Premiumqualität. Viele Heizgerätehersteller empfehlen Premiumheizöl – warum, das hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) zusammengefasst.

     

    Premiumheizöl verfügt über verbesserte Eigenschaften und fast alle Mineralölhändler bieten ihren Kunden diese besondere Heizöl-Qualität unter verschiedenen Markennamen an. Das „Geheimnis“ des Premiumheizöls sind sogenannte Additive. Die Additivpakete werden direkt bei der Betankung dem Heizöl beigemischt. Dafür verfügen die Tankwagen über moderne Dosiereinrichtungen.

     

    Additive für bessere Lagerstabilität und weniger Geruch
    Und die Additive können so einiges – sie verbessern die Lagerstabilität des Heizöls und verdecken dessen typischen Geruch. Wenn der Tank beispielsweise nicht im Keller, sondern im Hauswirtschaftsraum hinter der Küche steht, hat das Vorteile. Und die verbesserten Lagereigenschaften sind ebenfalls Pluspunkte, vor allem, wenn die Heizungsanlage gerade modernisiert wurde: „Moderne Öl-Brennwertgeräte verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Energie als ihre veralteten Vorgänger. Damit bleibt das Heizöl deutlich länger im Tank“, weiß Jörg Franke, Heizöl-Experte beim IWO.

     

    Für die Heizung gibt es also deutliche Vorteile: So werden die brennstoffbedingten Wartungskosten durch die optimierten Verbrennungseigenschaften minimiert, Brenner und Kessel behalten die volle Leistungsfähigkeit und ermöglichen den gleichbleibend effizienten Betrieb der Anlage, was zusätzlich Heizöl einspart. Darüber hinaus wird die Lebensdauer der Heizung verlängert und die Betriebssicherheit durch Schutz vor Ablagerungen erhöht. Hersteller von Heizgeräten empfehlen daher schwefelarmes Heizöl vorzugsweise in Premiumqualität.

     

    Neue flüssige Brennstoffe für die Zukunft
    Für die Zukunft wird an neuen treibhausgasreduzierten flüssigen Energieträgern geforscht, die dann ebenso wie Premiumheizöl verschiedene Anforderungen erfüllen müssen. Der neue Brennstoff soll ganz normal in Öl-Brennwertheizungen genutzt werden können und muss daher ebenso lagerfähig sein. Langfristig eröffnet das den Öl-Brennwertheizungen eine treibhausgasreduzierte oder sogar treibhausgasneutrale Perspektive.

     

    Hausbesitzer, die sich bei ihrer Modernisierung für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheiden, können staatliche Fördergelder in Anspruch nehmen. Im Rahmen der Aktion „Besser flüssig bleiben“,  die das IWO gemeinsam mit zahlreichen Heizgeräteherstellern initiiert hat, gibt es dafür eine besondere Unterstützung. Die Suche nach Geldern aus staatlichen Fördertöpfen sowie die komplette Antragsstellung übernehmen Fördermittel-Experten – für den Hausbesitzer kostenlos und nach nur einem Anruf, wenn die Wahl auf ein Öl-Brennwertgerät eines an der Aktion teilnehmenden Herstellers fällt.

     

    Weitere Infos zu „Besser flüssig bleiben, Premiumheizöl und effizienter Öl-Brennwerttechnik stehen auf www.zukunftsheizen.de bereit.

     

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  • Preise sinken nach US Ölbestandsdaten

    Die US Ölbestandsdaten des amerikanischen Energieministeriums, die gestern veröffentlicht wurden, haben an den Ölbörsen für einen leichten Abwärtstrend gesorgt. Dieser setzt sich heute Vormittag zunächst fort. Eine dauerhafte Trendwende kann aber wohl nicht erwartet werden, zu groß sind dafür die Unsicherheiten am Markt. Die OPEC hält mindestens bis Juni an ihren strikten Förderbeschränkungen fest und verknappt damit das Angebot an Öl effektiv. Der neu aufgeflammte Bürgerkrieg in Libyen und die US Sanktionen gegen Venezuela und den Iran tun ihr übriges, um die Förderung in diesen ölreichen Ländern zu beschränken.

     

    DOE Daten sorgen für Preissenkungen

    Die immer in der Wochenmitte erscheinenden Daten zu den Ölbeständen in Amerika spielen für die Marktteilnehmer oft eine wichtige Rolle, um Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen. Die Zahlen geben Hinweise auf die Versorgungslage des Landes und damit auch für die globale Marktlage. Nachdem die Daten des American Petroleum Institute am Dienstag für neue Jahreshochs sorgten, realtivierte das Zahlenwerk des Amerikanischen Energieministeriums DOE diesen Effekt gestern wieder.

     

    Zwar meldete auch das DOE durchweg Abbauten bei allen Produkten und bei Rohöl, was zunächst den Eindruck einer Mengenknappheit machte, doch vielen diese Abbauten deutlich niedriger aus als erwartet bzw. vom API gemeldet. Auch kommen die Abbauten nicht ganz überraschend, denn mit den beginnenden Sommermonaten steigt die Nachfrage nach Benzin, die Raffinerieauslastung steigt und die Röhölvorräte können damit sinken.

     

    Die Rohölförderung ist zwar laut des DOE leicht gesunken und liegt nun bei 12,1 Millionen Barrel (à 159 Liter), allerdings ist diese Schwankung so gering, dass sie für die Marktteilnehmern nicht ins Gewicht fällt. Alles in Allem scheint der DOE Bericht die die preissteigernde Wirkung des API Berichtes zu relativieren und die börsengehandelten Rohölpreise gaben gestern zum Abend hin nach. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass es sich um eine nachhaltige Trendwende handelt.

     

    Heizölpreise am morgen noch günstiger 

    Durch die sinkenden Börsenkurse von gestern und heute morgen zeichnen sich im Inland nach wie vor Preisnachlässe für Heizöl ab. Allerdings gab es heute Vormittag einen Einbruch beim Euro/Dollar-Kurs, der in Dollar gehandeltes Rohöl im Euroraum verteuert. Noch zahlen Verbraucher für 100 Liter etwa -0,25 bis -0,35 Euro weniger als gestern morgen, jedoch könnte es sein, dass diese Abschläge bald schon wieder Geschichte sind.

  • Autofahrer müssen an den Tankstellen erneut mehr bezahlen – Benzin so teuer wie zuletzt Anfang Dezember

    München (ots)

    Die Preise an den Tankstellen bewegen sich in der Karwoche weiter nach oben, Benzin kostet derzeit so viel wie zuletzt Anfang Dezember. Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,451 Euro bezahlen, 2,5 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 1,0 Cent auf 1,277 Euro pro Liter.

     

    Dieser Anstieg erfolgte trotz weitgehend stabiler Notierungen für Rohöl und Dollar. Der Preisverlauf auf dem Kraftstoffmarkt wird derzeit durch zusätzliche Bewegungen gekennzeichnet: Die Mineralölkonzerne loten Möglichkeiten einer veränderten Preisgestaltung aus.

     

    Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

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  • Ölbestandsdaten aus den USA stützen Preise – Neue Jahreshochs an der Börse

    Mit den gestern erschienenen Daten zu den Ölbeständen in Amerika machten sich die Ölpreise gestern Abend einmal mehr auf den Weg nach oben. Das Zahlenwerk zeigte klare Abbauten bei Rohöl und Benzin, was dazu führte, dass die börsengehandelten Rohölpreise in New York auf neue Jahreshochs kletterten.

     

    Wochenbericht des American Petroleum Institute

    Wie jeden Dienstag veröffentlichte das American Petroleum Institute API auch gestern wichtige Schätzungen zu den Ölbeständen der Vereinigten Staaten. Diese Zahlen und Daten haben oft sehr direkten Einfluss auf die Preisentwicklung an den Börsen, da sie als Indikatoren für die aktuelle Versorgungslage gesehen werden. Abbauten lösen oft Preissteigerungen aus, wohingegen Aufbauten die Preise meist senken.

     

    Am gestrigen Dienstag überraschten die klaren Abbauten bei Rohöl und Benzin, die beide um über drei Millionen Barrel sanken (ein Barrel entspricht in etwa 159 Litern). Allerdings sind Abbauten in diesen Bereichen für die Jahreszeit nicht ganz ungewöhnlich. Mit der beginnenden Sommernachfrage, vor Allem nach Benzin, nimmt die Raffinerieauslastung zu und die Rohölbestände gehen oft zurück.

     

    Mit einem so eindeutigen Rückgang wie gestern hatten die Marktteilnehmer allerdings nicht gerechnet, was sofortige Preisanstiege auslöste. Möglicherweise sind die Daten des API aber etwas verzerrt, da in den letzten Wochen mit dem Houston Ship Channel eine der wichtigsten Wasserstraßen der USA gesperrt war. Viele Rohölexporte waren wegen des beeinträchtigten Schiffsverkehrs ins Stocken geraten.

     

    Die Marktteilnehmer warten nun heute auf den Wochenbericht des Amerikanischen Energieministeriums. Dieser ist oft aussagekräftiger als der Bericht des API, denn es werden unter Anderem auch Daten zu den Importen und Exporten aufgeschlüsselt. Sollte das DOE bestätigen, dass die Abbauten wegen der Schwierigkeiten beim Schiffsverkehr zustande kamen, dürfte das den preisstützenden Effekt etwas relativieren.

     

    Heizölpreise heute höher

    Mit den neuen Jahreshochs an der New Yorker Börse und den durch die Bank hohen Preisniveaus sind auch die Heizölpreise im Inland ordentlich gestiegen. Heute müssen Verbraucher mit Aufschlägen von +0,65 bis +0,85 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern Morgen rechnen.

  • In Rheinland-Pfalz tanken Autofahrer am günstigsten – Stadtstaaten diesmal nicht auf den vorderen Plätzen

    München (ots)

    Die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den Bundesländern weisen vergleichsweise geringe Unterschiede auf. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit in Rheinland-Pfalz: Ein Liter Super E10 ist hier mit durchschnittlich 1,453 Euro um 3,3 Cent billiger als im teuersten Bundesland Brandenburg (1,486 Euro). Ein Liter Diesel kostet in Rheinland-Pfalz im Mittel 1,278 Euro, immerhin 4,1 Cent weniger als im benachbarten Saarland, wo Autofahrer – ebenso wie in Brandenburg – mit 1,319 Euro am meisten bezahlen müssen.

    Ungewöhnlich: Rheinland-Pfalz war in den vergangenen Jahren selten unter den preiswertesten Bundesländern zu finden. Demgegenüber ist erstmals seit längerer Zeit keiner der drei Stadtstaaten vorne dabei. Der Kraftstoffmarkt wird derzeit durch zusätzliche Preisbewegungen gekennzeichnet. Die Mineralölkonzerne loten Möglichkeiten einer veränderten Preisgestaltung aus.

    In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

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  • Schieferöl Boom in den USA gerät ins Stocken

    An den Ölbörsen stand der Wochenauftakt einmal mehr unter dem Zeichen des Bullen, und somit für steigende Preise. Nach wie vor ist die Versorgungslage knapp und wird es wohl auch mittelfristig bleiben. Allerdings denkt Russland inzwischen laut über ein Ende oder zumindest eine Anpassung der Förderkürzungen im Juni nach. Sollte es dazu kommen, dürften die Preise wohl wieder nach unten gehen. Aus den USA hingegen hört man in letzter Zeit immer wieder Ernüchterndes über die Wachstumsbranche Schieferöl. Der Boom der letzten Jahre scheint etwas ins Stocken zu geraten.

     

    US Schieferölproduktion im April gesunken

    In den USA verdichten sich die Zeichen, dass das Wachstum der Schieferölindustrie etwas ausgebremst wird. Neuesten Zahlen zu Folge blieb die Förderung im April recht weit hinter den Erwartungen aus dem Vormonat zurück. Im Vergleich zu März sank die Produktion um 127.000 Barrel (à 159 Liter), während man eigentlich von einer Steigerung um 85.000 Barrel ausgegangen war. Für Mai wird dann wieder mit einer leichten Steigerung gerechnet.

     

    Ebenfalls gesunken ist die Zahl der sogenannten DUCs, der „drilled but uncompleted“ – also gebohrten aber noch nicht erschlossenen – Ölquellen. Zwar ist die Gesamtmenge hier mit 8.500 immer noch sehr hoch, doch in den letzten Monaten und Jahren war die Menge der DUCs eigentlich immer gestiegen, so dass der Rückgang durchaus Besorgnis auslöst.

     

    Die Menge der DUCs wird von den Marktteilnehmern als Indikator gesehen, wie schnell die US Ölindustrie ihre Produktion anheben kann. Der ständige Anstieg war ein sanftes Ruhekissen für die Experten gewesen und eigentlich geht man immer noch davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte ein Produktionssschub aus den USA die Preise wieder drücken dürfte. Eventuell zeigt sich mit den sinkenden Zahlen nun jedoch eine Trendwende und die Progonsen für den weiteren Jahresverlauf müssen angepasst werden.

     

    Kaum Änderungen bei Heizölpreisen

    Leichte Schwankungen an den Ölbörsen führten gestern dazu, dass Heizöl am Nachmittag deutlich günstiger zu haben war als am Vormittag. Die Kurse erholten sich im Laufe des Abends  aber wieder, so dass heute kaum starke Preisveränderungen zu verzeichnen sind. Für 100 Liter zahlen Verbraucher heute zwischen -0,10 und +0,10 Euro weniger bzw. mehr als gestern.