HeizölNews – Futures-Services

  • Corona und kein Ende – Ölnachfrage sinkt immer weiter

    Die Corona-Pandemie hat eine Krise ausgelöst, wie es sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Neben den verheerenden humanitären Folgen, die die rasante Ausbreitung des Virus hat, zeichnen sich schon jetzt enorme wirtschaftliche Probleme ab. Die Nachfrage nach Rohöl ist in den letzten Wochen so stark eingebrochen wie noch nie zuvor und die Preise sind in den Keller gerauscht.

     

    Nachfrage nach Öl so niedrig wie nie

    Weltweit sind mehrere Milliarden Menschen von Ausgangssperren betroffen, die Reisefreiheit ist massiv eingeschränkt und unzählige Unternehmen, Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben geschlossen. All diese Faktoren sorgen dafür, dass der Verbrauch und somit auch die Nachfrage nach Rohöl sinkt.

     

    Die Preise für die europäische Referenzsorte Brent, die an der Londoner Börse gehandelt wird, sind deshalb seit Anfang des Jahres von etwa 63 Dollar auf jetzt noch 26 Dollar gesunken, was ein Preisverfall von fast 59% ist. Experten vermuten, dass diese Preise durchaus noch weiter fallen könnten, da die Aussichten für die Ölnachfrage alles andere als rosig sind.

     

    Im zweiten Quartal dürfte die Situation sich noch weiter verschlimmern, da immer mehr Länder von den coronabedingten Lockdowns betroffen sind und somit auch die Wirtschaft immer mehr zum Stillstand kommt. Eine Erholung erhoffen sich die meisten Experten dann in der zweiten Jahreshälfte, wenn die direkten Folgen des Coronavirus vorbei sind. Die weltweite Lage bleibt jedoch so unsicher, dass Prognosen im Augenblick extrem schwer zu treffen sind.

     

    Ausblick

    Heizöl bleibt in diesen Zeiten entsprechend günstig, denn die Inlandspreise profitieren natürlich von den niedrigen Rohölpreisen. Für 100 Liter kann auch heute wieder mit einem Abschlag von etwa -0,25 bis -0,45 Euro gerechnet werden.

     

  • Spritpreise geben weiter kräftig nach – Rohöl seit Jahresbeginn um 60 Prozent billiger

    München (ots)

    Die weltweite Coronakrise macht sich weiterhin massiv an den Tankstellen bemerkbar. Laut aktueller Auswertung des ADAC müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,234 Euro bezahlen, das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 1,3 Cent auf durchschnittlich 1,124 Euro je Liter. Damit reduzierte sich die Differenz zwischen beiden Sorten auf nur noch elf Cent, was auch auf die angesichts sinkender Preise derzeit sehr starke Heizölnachfrage zurückzuführen ist.

    Die Angst vor einer globalen Rezession hat den Rohölmarkt immer noch fest im Griff. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 27 Dollar, das sind zwei Dollar weniger als vor einer Woche. Seit Jahresbeginn hat Rohöl damit fast 60 Prozent an Wert verloren.

    Stabilisieren sich die Notierungen auf diesem Niveau, besteht Potenzial für einen weiteren Rückgang der Kraftstoffpreise. Auch wenn die Rohölnotierungen die Kraftstoffpreise wegen der Energiesteuer und anderer Komponenten nicht allein beeinflussen, ist die Vergünstigung am Rohölmarkt noch nicht in vollem Umfang bei den Verbrauchern angekommen. Dies geschieht erst dann, wenn der Wettbewerbsdruck auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwingt.

    Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
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    Quelle: www.presseportal.de

  • Heizölpreise auf Jahrestiefststand – Preisvergleich zeigt Auswirkungen der Coronakrise

    Seit Anfang des Jahres sind die Heizölpreise durch die weltweiten Auswirkungen des Coronavirus stark gefallen. Der Januar hatte im 3-Jahresvergelich noch die höchsten Preise aufgewiesen, doch mit der rapiden Ausbreitung der Coronapandemie rutschten die Preise immer weiter ab, bis sie dann Mitte März auf unter 45 Euro fielen.

     

    Coronavirus drückt die Preise

    Vor allem der extreme Nachfragerückgang bei Rohöl sorgt in den letzten Monaten immer wieder für fallende Heizölpreise. Weltweite Shutdowns, Reiseverbote, Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen bedeuten auch immer weniger Verbrauch von Brennstoffen, so dass die Rohölpreise in den Keller rauschten.

     

    Die langfristige Preisstatistik zeigt, wie stark die Heizölpreise in den letzten drei Monaten eingebrochen sind. Hier ist ein Verlust von über 20 Euro zu verzeichnen. Allein im letzten Monat rutschten die Preise fast 12 Euro ab und haben damit über 20 Prozent an Wert verloren.

     

    Inzwischen scheint sich ein gewisser Boden gebildet zu haben und im Wochenvergleich zeigen die Pfeile nun auch mal wieder nach oben. Lag der Preis für 100 Liter Heizöl bei unserem letzten statistischen Bericht vom 27.01.2020 noch bei 60,17 Euro im Durchschnitt, so kosteten 100 Liter gester nur noch 47,40 Euro im Schnitt

     

    Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 11,66 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 25.03.2020

  • Volatile Ölpreise – Donald Trump verbreitet Optimismus

    Die Ölpreise bekamen gestern ein wenig Rückenwind, als Donald Trump mit einigen Kommentaren Hoffnung schürte, dass es mit der Amerikanischen Wirtschaft bald wieder bergauf gehen werden. Er plane, die Beschränkungeun schon bald wieder aufzuheben, so der US-Präsident.

     

    Trump versucht Optimismus zu verbreiten

    Für diese Kommentare erntete der US-Präsident durchaus Kritik, denn die Situation in den USA scheint sich, was die Ausbreitung des Corona-Virus betrifft, eher zu verschlechtern als zu verbessern. Mittlerweile gibt es in den USA täglich die meisten Neuinfektionen – mit Abstand. Alleine gestern waren es 11.089, womit man Spanien mit 6.922 Neuinfektionen klar auf Platz 2 verwies.

     

    Dennoch hatte Trump am gestrigen Abend angekündigt, dass er für einen schnellen Restart der Wirtschaft ist. In drei Wochen, also an Ostern, will er die Einschränkungen wieder lockern, damit das Wirtschaftswachstum nicht zu stark ausgebremst wird und leidet. Der US-Präsident ist natürlich um positive Nachrichten bemüht, da fallende Aktienkurse, steigende Arbeitslosenzahlen und drohende Insolvenzen seine Widerwahl im November gefährden.

     

    Ölpreise bleiben volatil

    Auch wenn die Ölpreise mit Trumps Ankündigungen leicht an Boden gut machen können, bleibt die Situation an den Ölbörsen unsicher. Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff und auch wenn Finanzhilfen in Milliardenhöhe immer wieder kleine Erleichterungen schaffen, bleibt die Weltwirtschaft unter Druck.

     

    Eine Trendwende bei den Ölpreisen ist höchst unwahrscheinlich, so lange die Corona-Pandemie nicht eingedämmt wird. Die zahlreichen Hilfsprogramme und Maßnahmen zur Abschwächung der wirtschaftlichen Folgen halten die Preise zwar volatil, doch tendenziell geht es wohl erst einmal eher weiter nach unten, bevor es wieder aufwärts geht.

     

    Ausblick

    Die Heizölpreise liegen heute je nach Region in einer Spanne zwischen -0,05 bis +0,25 Euro im Vergleich zu gestern morgen.

     

     

  • Ölpreise ziehen etwas an – Corona ist und bleibt Angstfaktor

    Im aktuellen Klima, das von der Corona-Krise bestimmt ist, bleiben die Ölpreise nach wie vor unter Druck. Allerdings kommt es zwischenzeitlich an den Ölbörsen immer wieder zu kleineren Entlastungsrallyes, bei denen es zu leichten Aufwärtsbewegungen kommt. So sind auch die börsengehandelten Rohölpreise gestern leicht in die Höhe gegangen.

     

    Covid19 breitet sich in den USA aus

    Vor allem die fiskalpolitischen Maßnahmen der US-Notenbank Fed zeigen eine gewissen Wirkung. So wie die meisten Zentralbanken weltweit hat auch die Fed in den letzten Tagen immer wieder weitreichende Finanzhilfen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den USA aufzufangen.

     

    Unterdessen breitet sich das Virus in Amerika rasant aus und ist auf dem besten Weg, Italien als neues Epizentrum der Pandemie zu überholen. Gestern alleine wurden in den USA über 10.000 Neuinfektionen gemeldet und die Zahl der Todesfälle verdoppelt sich etwa alle drei Tage.

     

    Wenn auch in den Vereinigten Staaten weitreichendere Shutdowns und drastischere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen werden, dürfte die weltweite Ölnachfrage weiter einbrechen. Hinzu kommt, dass nach dem Auseinanderbrechen der OPEC+ zum Ende des Monats auch die Förderbegrenzungen enden. Damit dürfte noch mehr Öl auf den sowieso schon übersättigten Markt gespült werden.

     

    OPEC und USA könnten zusammenarbeiten

    Auch wenn inzwischen schon eine Kooperation zwischen der OPEC und den USA zur Produktionskürzung ins Spiel gebracht wurde, ist nicht klar, ob und wenn ja ab wann es wirklich dazu kommen könnte. So lange das Coronavirus nicht weltweit eingedämmt ist und das tägliche Leben sich wieder normalisieren kann, werden die Ölpreise weiter unter Druck bleiben.

     

    Kurze Ausgleichsrallyes wie gestern werden möglicherweise immer wieder für leichte Preisanstiege sorgen, doch nachhaltig  werden sie kaum sein können. Dazu bleibt die globale Situation zu unsicher.

     

    Ausblick

    Die Preise für Heizöl liegen heute im Vergleich etwas höher und Verbraucher müssen zur Abwechslung mit Aufschlägen von +0,80 bis +1,20 Euro zu gestern morgen rechnen.

  • Ölpreise wieder gefallen – Kooperation zwischen OPEC und USA möglich

    Die Ölbörsen haben auch in der vergangenen Woche wieder massive Verluste hinnehmen müssen. Mit den Auswirkungen des Coronavirus sinkt die Ölnachfrage weltweit dramatisch und so geraten auch die Ölpreise immer weiter unter Druck.

     

    Stärkster Verlust seit fast 30 Jahren

    Die Ölbörsen sind in der letzten Woche so stark abgerutscht wie seit 1991 nicht mehr. Seit Anfang des Jahres hat der Preis für die europäische Referenzsorte Brent 60 Prozent an Wert verloren. Bei der amerikanischen Sorte WTI sind es sogar 64 Prozent.

     

    Die meisten Finanzexperten gehen davon aus, dass es in den nächsten Wochen sogar noch weiter abwärts gehen könnte. Die Auswirkungen der Coronakrise sind kaum abzusehen und solange das Virus nicht weltweit eingedämmt werden kann, sind Prognosen nur äußerst schwer zu treffen.

     

    OPEC und USA könnten kooperieren

    Was lange Zeit völlig undenkbar war, könnte nun wahr werden. Seit dem vergangenen Freitag steht eine mögliche Kooperation zwischen den USA und der OPEC im Raum.

     

    Die Schieferölindustrie in den Vereinigten Staaten ist durch den Nachfrageeinbruch ins Straucheln geraten. Betroffen ist vor allem Texas, wo sich nun einige Ölunternehmen an die Regierung gewandt haben. Erste Gespräche zwischen der OPEC und dem zuständigen Kommisionschef in Texas haben schon stattgefunden.

     

    Es könnte nun möglicherweise zu gemeinsamen koordinierten Produktionskürzungen kommen, an denen dann auch die USA beteiligt sein würden. Ob und wenn ja wann es dazu kommt, steht allerdings noch in den Sternen. Wenn es tatsächlich zu einer Kooperation kommen sollte, könnte das den Preisen durch aus eine gewisse Stabilität verschaffen.

     

    Ausblick

    Die Preise für Heizöl sind zum Wochenbeginn wieder gesunken. Für 100 Liter Heizöl kann mit Abschlägen von bis zu -1,90 bis -2,35 Euro gerechnet werden.

     

     

  • Leichte Erholung bei den Ölpreisen – Heizöl kostet wieder etwas mehr

    Die Corona-Krise weitet sich zunehmend aus und neben den humanitären Auswirkungen zeigen sich auch immer mehr wirtschaftliche Folgen. In dieser Woche stürzten die Ölpreise deshalb erneut auf ungewohnte Tiefen ab. Vor allem die vielen Shutdowns und radikale Reisebeschränkungen sorgen dafür, dass der weltweite Ölbedarf nahezu eingebrochen ist.

     

    Geldpolitik wird gelockert

    Immer mehr Regierungen versuchen, durch Wirtschaftshilfen die Folgen der Krise aufzufangen. Vor allem die Geldpolitik wurde inzwischen in fast allen großen Wirtschaftsregionen deutlich gelockert. So hat die Europäische Zentralbank gestern ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Dieses sogenannte Notfall-Anleihekaufprogramm PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) soll helfen, den durch das Coronavirus ausgelösten „Schock absorbieren“ zu können.

     

    Auch die US-Notenbank Fed hat gestern erneut weiterführende Maßnahmen angekündigt, nachdem man schon in der Mitte der Woche ebenfalls Anleihekäufe in Milliardenhöhe beschlossen hatte. Weltweit ziehen die Notenbanken nach und senken Zinssätze oder versuchen auf andere Art, der strauchelnden Wirtschaft unter die Arme zu greifen.

     

    Ölpreise erholen sich etwas

    Bei den börsengehandelten Rohölpreisen zeigte das gestern Wirkung und der rapide Preisrutsch von Mittwoch, bei dem die Kurse auf einen Schlag um über 7 Dollar Verlust machten, kann heute etwas aufgefangen werden. Dem Sturz ins Bodenlose könnte damit in den nächsten Tagen erst einmal ein Ende gesetzt sein. So lange aber das Virus und die Ausbreitung nicht unter Kontrolle sind, bleibt eine enorme Unsicherheit am Markt. Die Folgen für die Wirtschaft und auch für die Ölnachfrage sind noch nicht abzusehen.

     

    Ausblick

    Die Heizölpreise im Bundesgebiet sind immer noch auf einem niedrigen Niveau. Allerdings muss heute durch die Erholung an den Ölbörsen auch für Heizöl mit Aufschlägen gerechnet werden. 100 Liter kosten heute etwa +2,30 bis +2,70 Euro mehr als gestern morgen.

  • Super E10 in Rheinland-Pfalz besonders günstig – Starke regionale Preisunterschiede

    München (ots)

    Autofahrer, die Benzin benötigen, tanken derzeit in Rheinland-Pfalz am günstigsten. Laut aktuellem Bundesländervergleich kostet ein Liter Super E10 dort durchschnittlich 1,234 Euro. Auf Platz 2 folgen das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern. Schlusslicht ist Schleswig-Holstein, wo man für einen Liter Super E10 im Mittel 1,319 Euro und damit 8,5 Cent mehr als in Rheinland-Pfalz bezahlen muss. Daraus ergibt sich bei einer 40-Liter-Tankfüllung ein Aufpreis von immerhin 3,40 Euro.

    Diesel-Fahrer tanken derzeit in Mecklenburg-Vorpommern am preiswertesten. Hier kostet der Liter durchschnittlich 1,122 Euro. Das sind 5,3 Cent weniger als in Bayern, wo Diesel mit durchschnittlich 1,175 Euro je Liter am teuersten ist. Regionale Preisdifferenzen bei Benzin und Diesel ergeben sich aus dem unterschiedlich stark ausgeprägten Wettbewerb am Kraftstoffmarkt.

    In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Donnerstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

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  • Ölheizung – was nun?

    Klimaschutzpaket verunsichert Hausbesitzer

    Seit Bekanntwerden des Klimaschutzpaketes der Bundesregierung stellen sich zahlreiche Hausbesitzer eine Frage: Was passiert mit meiner Ölheizung? Manche Meldungen erwecken den Eindruck, sie müsste 2026 abgeschafft werden – doch das stimmt nicht. Was für Hauseigentümer zudem noch wichtig ist, weiß das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO).

    Das Bundeskabinett hat im Rahmen des Klimaschutzprogramms einen Entwurf für ein neues Gebäudeenergiegesetz vorgelegt. Darin finden sich auch Vorschriften für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen. Dieser Entwurf durchläuft derzeit das Gesetzgebungsverfahren. Dabei können noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden. „Nach derzeitigem Stand ist es so, dass bestehende Ölheizungen auch über das Jahr 2026 hinaus betrieben und modernisiert werden dürfen“, sagt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Bis einschließlich 2025 können Heizkessel auch ohne weitere Maßnahmen gegen moderne Öl-Brennwertgeräte ausgetauscht werden. „Das lohnt sich weiterhin, denn ein effizientes Öl-Brennwertgerät kann den Heizölbedarf gegenüber einem alten Kessel deutlich reduzieren“, so Willig weiter.

     

    Hausbesitzer mit Ölheizungen dürfen ihre Anlagen nach derzeitigem Stand weiter betreiben und modernisieren, beim Einbau neuer Ölkessel müssen demnach ab 2026 erneuerbare Energien wie Solarenergie miteingebunden werden. Foto: IWO

    Ölheizungen dürfen weiter betrieben und modernisiert werden
    Auch ab 2026 sollen effiziente Öl-Brennwertgeräte weiter eingebaut werden dürfen. Zum Beispiel dann, wenn sie erneuerbare Energien wie beispielsweise Solarenergie mit einbinden. Wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können, auch wie bisher als reine Brennwertheizung. Ist die Ölheizung bereits mit einer Solaranlage kombiniert, soll der Austausch des alten Kessels gegen ein Öl-Brennwertgerät auch künftig ohne weitere Anforderungen möglich sein, da das Gebäude so bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

     

    Einzig für Hausbesitzer in Baden-Württemberg gelten andere Regeln. Denn: Dort sind bereits heute die Vorgaben des Erneuerbaren Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten. Zur Erfüllung müssen bei einer Modernisierung einer Gas- oder Ölheizung schon jetzt mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien eingebunden werden.

     

    Fördergelder für die erneuerbare Komponente
    Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen des Eigenheims weiter zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Dies ist auch vor dem Hintergrund der ab 2021 geplanten CO2-Bepreisung auf alle fossilen Energieträger sinnvoll. Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solaranlage, mit 30 Prozent der Investitionskosten. Zusätzlich gibt es auch immer wieder nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern. Und die erneuerbaren Energien, wie Solaranlagen, können auch unabhängig von der eigentlichen Heizungsmodernisierung in einem zweiten Schritt integriert werden.

     

    Mit Hochdruck wird zudem an alternativen treibhausgasreduzierten beziehungsweise treibhausgasneutralen flüssigen Brennstoffen geforscht. Dazu gehören zum Beispiel fortschrittliche Biobrennstoffe, abfallbasierte Brennstoffe und sogenannte E-Fuels. Durch sie sollen ölbeheizte Gebäude künftig klimaneutral versorgt werden können. Bereits heute werden ausgewählte Häuser mit klima­schonenderem Heizöl versorgt. Das IWO betreut mehrere solcher Modellprojekte, die ihren CO2-Ausstoß deutlich reduziert haben. Sie zeigen, dass in der Zukunft auch der Brennstoff selbst flächendeckend zur erneuerbaren Komponente im Heizsystem werden könnte. Alle Infos zum Klimaschutzpaket und Ölheizungen sowie den IWO-Modellprojekten gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

     

    IWO, 2020

     

    Pressekontakt:

    Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO)

    Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

    Tel +49 40 235113-884

    Fax +49 40 235113-29

    presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

     

    Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/

  • Coronakrise lässt Spritpreise weiter sinken – Rohölnotierungen brechen ein

    München (ots)

    Angesichts der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter.

    Aus Angst vor einer globalen Rezession bewegen sich die Rohölnotierungen weiter steil nach unten. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell nur noch 29 Dollar, das sind rund acht Dollar weniger als vor einer Woche. Rohöl ist damit so billig wie zuletzt Anfang des Jahres 2016.

    Angesichts dieser Entwicklung auf dem Rohölmarkt besteht Potenzial für weitere Rückgänge der Kraftstoffpreise. Vergünstigungen aus sinkenden Rohölnotierungen kommen dann vollständig bei den Verbrauchern an, wenn der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwingt.

    Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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    Quelle: www.presseportal.de