HeizölNews – Futures-Services

  • Rohöl billiger, aber Dieselpreis weiter auf Rekordfahrt – Auch Benzin erneut teurer

    München (ots) – Die Preisrallye an den Zapfsäulen setzt sich fort: Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer in Deutschland derzeit mit einem durchschnittlichen Preis von 1,611 Euro so viel bezahlen wie noch nie. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise. Im Vergleich zur Vorwoche ist Diesel damit um einen Cent teurer.

     

    Auch bei Benzin fällt die Tankrechnung höher als vor Wochenfrist aus. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Schnitt 1,681 Euro und damit 0,9 Cent mehr. Vom höchsten jemals registrierten Preis im September 2012 ist Super E10 nur mehr 2,8 Cent entfernt.

     

     

    Anders als die Kraftstoffpreise ist der Preis für Rohöl gegenüber der Vorwoche etwas gesunken. Ein Barrel Brent-Öl kostet aktuell rund 87 US-Dollar nach 88 Dollar in der Vorwoche. Gleichzeitig ist der Euro-Dollar-Kurs stabil geblieben – ein Grund für die erneute Verteuerung an den Tankstellen ergibt sich somit aus Sicht des ADAC nicht.

     

    Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, mehr denn je die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen. Auch zwischen den gängigen Markentankstellen können die Preisunterschiede erheblich sein und – wie Auswertungen des ADAC zeigen – rund sechs Cent je Liter betragen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
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  • Häufige Heizungsprobleme: Das können Verbraucher tun, wenn die Heizung ausfällt, lauwarm bleibt oder brummt

    Berlin (ots)

    • Aktuelle forsa-Umfrage zeigt die häufigsten Heizungsprobleme: Jeder Dritte (30 Prozent) saß bereits aufgrund von Heizungsproblemen im Kalten. Ebenfalls bei 30 Prozent der Befragten wurde die Heizung nicht richtig warm.
    • Jeder Fünfte (20 Prozent) hatte bereits das Problem, dass die Heizung merkwürdige Geräusche gemacht hat.
    • Wie lassen sich die Probleme beheben? Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas, gibt Tipps.

     

    Im Winter frierend in der Wohnung sitzen: Eine kaputte Heizung ist bei eisigen Temperaturen besonders unangenehm. Jeder Dritte in Deutschland (30 Prozent) hat bereits einen Heizungsausfall erlebt und saß dadurch in der kalten Wohnung. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) [1]. Ein Zwischenfall wie dieser ist nicht nur ärgerlich. Fließt kein warmes Heizungswasser mehr durch die Rohre, steigt die Gefahr, dass sie gefrieren und dadurch beschädigt werden. Doch wie sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher verhalten? „Die richtige Lösungsstrategie, hängt von der Art der Störung ab“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas. „Einige Probleme lassen sich selbst lösen, bei anderen kann nur ein Fachbetrieb helfen.“ Der Experte gibt Tipps, wie sich die Heizungsprobleme lösen lassen, die in der Umfrage am häufigsten genannt wurden.

     

    Komplettausfall der Heizung: Ein Fall für den Fachbetrieb

    Draußen ist es eisig kalt – drinnen leider auch: Wie die Umfrage zeigt, haben bereits 30 Prozent der Befragten einen Heizungsausfall erlebt und saßen dadurch in der kalten Wohnung. Handelt es sich um eine Mietwohnung ist der Fall klar: „Mieterinnen und Mieter sollten bei einem Heizungsausfall unverzüglich ihre Vermieterin oder ihren Vermieter kontaktieren“, rät Markus Lau. „Diese sind für die Reparatur der Heizungsanlage verantwortlich und müssen schnellstmöglich einen Fachbetrieb damit beauftragen.“ Denn: In der Heizperiode vom 1. Oktober bis zum 30. April hat die mietende Partei Anspruch, dass in der Wohnung bestimmte Mindesttemperaturen erreichbar sind. Diese liegen tagsüber zwischen 20 und 22 Grad, nachts bei mindestens 18 Grad. Eigentümerinnen oder Eigentümer einer Immobilie sollten sich bei einem Komplettausfall der Heizungsanlage ebenfalls schnellstmöglich an den Installateur oder den Kundendienst ihres jeweiligen Heizungsherstellers wenden.

     

    Heizung wird nicht richtig warm: Selber entlüften kann helfen

    Ein weiteres Ärgernis im Winter: Die Heizung wird nicht richtig warm. Laut Umfrage haben das 30 Prozent der Befragten bereits erlebt. Das Problem, das manchmal auch mit einem Gluckern der Heizung einhergeht, lässt sich meist relativ einfach selbst lösen. „Bleibt die Heizung selbst bei voll aufgedrehtem Thermostat nur lauwarm, liegt es häufig daran, dass sich Luft im Heizungssystem befindet. Da Luft die Wärme schlechter leitet als Wasser, arbeiten schlecht belüftete Heizkörper ineffizient und verursachen höhere Energiekosten“, sagt Markus Lau. Mit dem richtigen Lüftungsschlüssel aus dem Baumarkt, können Verbraucherinnen und Verbraucher die Heizung selbst entlüften. Wichtig: Anschließend unbedingt noch einmal den Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen und bei zu geringen Werten Wasser nachfüllen. Besteht das Problem nach dem Entlüften immer noch, sollte eine Fachkraft für Sanitär und Heizung verständigt werden.

     

    Heizung macht Geräusche: Reparatur dem Fachbetrieb überlassen

    Die Heizung klackert, klopft, brummt oder quietscht: Solche oder ähnliche merkwürdigen Geräusche hat laut Umfrage bereits jeder Fünfte (20 Prozent) erlebt. Die Gründe für den ungewollten Heizungssound können unterschiedliche Ursachen haben. „Ein Klopfen oder Brummen könnte auf ein Installationsproblem hindeuten – etwa ein falsch eingestelltes Überströmventil, eine defekte Umwälzpumpe oder Heizungsrohre, die sich berühren oder locker sind. Hier kann nur ein Fachbetrieb helfen“, sagt Markus Lau.

     

    Extra-Tipp: Mit der Wartung nicht warten

    Auch wenn die Heizung aktuell tadellos läuft, gilt: Eine regelmäßige Wartung ist der beste Schutz vor Defekten. „Besonders wartungsarm sind Flüssiggas-Heizungen, da der Energieträger sehr sauber verbrennt. Trotzdem sollte alle zwei Jahre ein Fachbetrieb die Heizungsanlage überprüfen. So lassen sich Schwachstellen und kleinere Fehler schnell entdecken und beheben. Damit sinkt das Risiko eines überraschenden Heizungsausfalls im Winter“, sagt Markus Lau.

    [1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Heizungsprobleme im Winter“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Im Dezember 2021 wurden 1.002 Personen in Deutschland befragt.

     

    Energieträger Flüssiggas:

    Flüssiggas besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

     

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  • Preisstatistik: Heizöl auf hohem Niveau, heute jedoch etwas günstiger

    Heizöl bleibt grundsätzlich recht teuer, doch nachdem die Rohölbörsen gestern ein gutes Stückchen nachgegeben haben, können Verbraucher sich heute im Bundesdurchschnitt über Preisnachlässe von über 3,80 Euro freuen. Auch auf Wochensicht sind die Heizölpreise gesunken.

     

    Entsprechend zeigt die Trendbox in dieser Woche nach langer Zeit erstmals wieder zwei rote Pfeile. Im Vergleich zu gestern zahlen Verbraucher heute durchschnittlich 3,84 Euro weniger als gestern, im Vergleich zur Vorwoche ist Heizöl im Bundesdurchschnitt heute etwa 3,76 Euro günstiger. Allerdings zeigt sich im Monatsvergleich, dass die Preise nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau liegen und fast 4,50 Euro mehr kosten als vor vier Wochen.

     

    Dies zeigt sich auch eindrücklich am Mehrjahresvergleich, an dem zu sehen ist, auf wieviel höherem Level die durchschnittlichen Heizölpreise ins neue Jahr gestartet sind. Wie dauerhaft der leichte Preisnachlass, von dem Verbraucher heute profitieren können, tatsächlich sein wird, bleibt fraglich, denn die globale Nachfrage nach Kraftstoffen bleibt weiterhin stark, während die Öl- und Gasvorräte der Welt sehr niedrig sind.

     

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,59 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 25.01.2022

  • Teure Energie – Die Strompreise sind um 60% gestiegen und die Gaspreise haben sich verdoppelt – So sollten Verbraucher jetzt reagieren

    Münster (ots) – Die Energiepreise sind in den letzten Wochen stark angestiegen. Dadurch sind Millionen von Haushalten und Gewerbekunden in Deutschland von teils drastischen Strom- und Gaspreiserhöhungen betroffen. Das TÜV-geprüfte Verbraucherportal StromAuskunft gibt jetzt Tipps und Empfehlungen für betroffene Kunden.

     

    Strompreise 2022

    Die Strompreise sind auf Rekordhoch. Die Analysen von StromAuskunft.de zeigen, dass Verbraucher aktuell in der Grundversorgung 40,01 Cent pro Kilowattstunde zahlen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Strom damit um 5,30 Cent pro kWh bzw. 15,27 Prozent verteuert. Damit zahlt ein 2-Personen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh 185 Euro mehr für Strom.

    Noch größer ist der Anstieg bei den Strompreisen außerhalb der Grundversorgung. Hier zahlten Kunden beim günstigsten Anbieter vor einem Jahr nur 23,39 Cent pro Kilowattstunde. Aktuell liegen die Kosten bei 37,27 Cent, was einem Preisanstieg von 60 Prozent entspricht. Für einen 2- Personen Haushalt sind das Zusatzkosten von 483 Euro.

     

    Gaspreise 2022

    Bei Gas fallen die Preiserhöhungen noch deutlich größer aus. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh zahlt im Schnitt knapp 15 Cent pro kWh bzw. 3000 Euro pro Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Gaspreise damit verdoppelt, d.h. Neukunden zahlen jetzt 1500 Euro mehr pro Jahr für Gas.

     

    Unsere Empfehlungen für Strom und Gaskunden

    Sie haben einen langfristigen Vertrag und keine oder nur eine moderate Preiserhöhung erhalten?

    Der Wechsel des Anbieters lohnt sich eher nicht.

     

    Sie haben eine deutliche Preiserhöhung für Gas erhalten und der Arbeitspreis für Strom beträgt mehr als > 40 Cent pro kWh?

    Sie sollten Ihren Tarif überprüfen und nach einem neuen Anbieter suchen. Nutzen Sie dazu bitte unseren TÜV- geprüften Wechselservice für Strom und Gas. Haben Sie einen günstigen Anbieter gefunden, können Sie einen Wechsel beauftragen und der Preiserhöhung widersprechen.

     

    Ihr bisheriger Versorger hat die Versorgung eingestellt und Sie sind in der Ersatzversorgung bei Ihrem Grundversorgung gelandet?

    Überprüfen Sie den Tarif. Viele Grundversorger verlangen seit Anfang 2022 sehr hohe Preise von Verbrauchern, die neu in die Ersatzversorgung fallen. Diese sind viel höher als die Preise für Bestandskunden, die schon länger grundversorgt sind. Sind Sie davon betroffen, sollten Sie sich ebenfalls einen neuen Anbieter suchen.

     

    Klar ist: Preiserhöhungen sind in den kommenden Monaten kaum vermeidbar.

     

    Um die steigende Kostenlast zumindest abzumildern, empfehlen wir Verbrauchern, ihren Strom- und Gastarif im Blick zu halten und Schreiben mit einer Preiserhöhung genau zu lesenDa Neutarife aktuell sehr viel teurer als noch vor einem Jahr sind, kann es sein, dass Kunden mit einer moderaten Preiserhöhung weniger zahlen, als wenn sie den Anbieter wechseln.

     

    Fällt die Preiserhöhung allerdings hoch aus, so sollten Kunden dagegen Einspruch erheben und von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

     

    Wenn Sie einen neuen Vertrag abschließen, dann sollten Sie flexibel bleiben und auf kurze Laufzeiten – maximal 12 Monate – achten.

     

    StromAuskunft.de ist ein TÜV geprüftes Vergleichsportal & Wechselservice für Strom und Gas.

     

    Auszeichnungen: TÜV geprüft, Kundenzufriedenheit 1,9 Testsieger und Top Vergleichsportal 2019 Platz 1 in den Kategorien Einsparpotential und Kundenservice

     

    Pressekontakt:

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    Dr. Jörg Heidjann
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  • Kurze Verschnaufpause an den Ölbörsen – Trendwende nicht in Sicht

    Die Ölpreise gönnen sich kurz vor dem Wochenende eine kurze Verschnaufpause und geben leicht nach. Entsprechend wird auch Heizöl heute im Inland etwas günstiger, bleibt jedoch auf grundsätzlich hohem Niveau. Analysten rechnen damit, dass die Ölpreise in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen werden.

     

    Denn die grundsätzlichen Faktoren, die die Ölbörsen in den letzten Wochen auf neue Langzeithochs beförderten, haben sich nicht grundlegend verändert. So scheint Omikron an den Aktienmärkten so gut wie keine Rolle mehr zu spielen. Obwohl die Infektionszahlen weltweit weiter massiv ansteigen, verlassen sich die Anleger offenbar darauf, dass mit den milderen Verläufen der Variante kein neuer Nachfrageeinbruch mehr zu befürchten steht.

     

    Die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten bleibt global betrachtet hoch, dies betätigen auch die Prognosen der wichtigsten Analysten und Ölmarktorganisationen. Im Laufe des Jahres dürfte sie sogar weiter zunehmen und die 100 Mio. Barrel am Tag überschreiten. Dies war zuletzt Ende 2019, vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, der Fall gewesen.

     

    Gleichzeitig bleibt das globale Ölangebot knapp, was die Ölpreise zusätzlich stützt. Die weltweiten Lagerbestände sind auf Tiefststand und die niedrigen Gasvorräte haben in Europa längst eine waschechte Energiekrise ausgelöst. Hinzu kommen Zweifel, dass die OPEC+, die eigentlich seit August ihre Fördermengen schrittweise nach oben schraubt, diese Produktionsanhebungen auch umsetzen kann. In den letzten Monaten verfehlte das Bündnis seine Förderziele regelmäßig.

     

    Die Heizölpreise im Inland sind durch die Kurskorrektur an den Ölbörsen heute etwas günstiger als gestern. Verbraucher können mit Abschlägen von ca. -0,15 bis -0,30 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Donnerstagvormittag rechnen.

  • Dieselpreis springt erstmals über Marke von 1,60 Euro – Auch Benzin spürbar teurer – Anstieg des Rohölpreises lässt Kraftstoffpreise weiter klettern

    München (ots) – Nie zuvor mussten die Autofahrer in Deutschland mehr für Dieselkraftstoff bezahlen als zurzeit – dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise. Danach kostet Diesel derzeit im bundesweiten Schnitt 1,601 Euro je Liter und damit 1,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Mit der neuerlichen Verteuerung ist der Dieselpreis zum ersten Mal über die Marke von 1,60 Euro gesprungen.

     

    Benzin ist um 1,7 Cent teurer als in der vergangenen Woche. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer aktuell im Mittel 1,672 Euro bezahlen. Vom Allzeithoch (1,709 Euro am 13. September 2012) ist E10 aber noch 3,7 Cent entfernt.

     

    Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Hauptverantwortlich für den Anstieg der Spritpreise ist laut ADAC der deutlich gestiegene Rohölpreis. Während ein Barrel vor Wochenfrist noch bei rund 84 US-Dollar notierte, sind es derzeit – nach der Eskalation der Lage im Jemen – bereits 88 Dollar. Teurer war Rohöl zuletzt im Jahr 2014.

     

    Autofahrer sollten angesichts höherer Tankkosten nach Empfehlung des ADAC mehr denn je die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

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  • Tanken in Deutschland: Höchstpreise in Sachsen-Anhalt und Thüringen – Autofahrer in Hamburg tanken aktuell am günstigsten

    München (ots) – Die Kraftstoffpreise sind in ganz Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für die Autofahrer in Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt Tanken derzeit jedoch besonders teuer. Wie die heutige ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern zeigt, kostet ein Liter Super E10 in Sachsen-Anhalt zurzeit im Schnitt 1,704 Euro. In Thüringen kostet E10 mit 1,699 Euro je Liter nur 0,5 Cent weniger.

     

    Auch bei Diesel-Kraftstoff sind die beiden ostdeutschen Bundesländer Schlusslicht: Am teuersten tanken die Autofahrer zurzeit in Thüringen. Hier liegt der Preis für einen Liter bei 1,619 Euro. Vorletzter in der Liste der Bundesländer ist Sachsen-Anhalt, wo ein Liter Diesel 1,614 Euro kostet.

     

    Vergleichsweise günstig fallen die Tankrechnungen laut ADAC in Hamburg aus. Für einen Liter Super E10 zahlt man in der Hansestadt 1,646 Euro und damit immerhin 5,8 Cent weniger als in Sachsen-Anhalt. Auch für Diesel müssen die Hamburger bundesweit am wenigsten bezahlen: Ein Liter schlägt in Hamburg mit 1,574 Euro zu Buche – das sind 4,5 Cent weniger als in Thüringen.

     

    Kraftstoffpreise im Bundesländervergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr dar.

     

    Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die sich immer wieder bietenden Möglichkeiten günstig zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine detaillierte Routenplanung sowie aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

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  • Großbank schraubt Preisprognosen nach oben

    Die Preisspirale an den Ölbörsen schraubt sich immer weiter nach oben. Heute Morgen haben die börsengehandelten Rohölpreise erneut neue Langzeithochs erreicht und setzen damit die Preisrallye der letzten Wochen fort. Bei der Großbank Goldman Sachs hat man deshalb nun die Preisprognosen für dieses und das nächste Jahr erneut nach oben geschraubt.

     

    Seit dem Preiseinbruch im Frühjahr 2020, der mit dem Ausbruch der globalen Corona-Pandemie einherging, haben sich die Ölpreise stetig erholt und die europäische Referenzsorte Brent wird aktuell bei gut 87 Dollar pro Barrel gehandelt.  „Robuste“ Faktoren auf fundamentaler Seite hätten den Preisrutsch von letztem Jahr wieder umgekehrt, meinen die Börsenexperten bei Goldman Sachs. Am Markt herrsche deshalb immer noch ein überraschend großes Angebotsdefizit.

     

    Diese Knappheit ist aus Sicht der Analysten dafür verantwortlich, dass die Preise auch weiterhin steigen werden. So waren die Goldman Sachs-Analysten noch Ende Dezember von 90 Dollar pro Barrel Brent in 2022 ausgegangen. Nun haben sie diesen Durchschnittspreis auf 96 Dollar hochgeschraubt. Für 2023 waren die Bänker zuletzt von einem Preisniveau bei 100 Dollar ausgegangen und haben dieses nun auf 105 Dollar pro Barrel nach oben korrigiert.

     

    Auch die Inlandspreise ziehen gemeinsam mit den Börsenpreisen wieder ein gutes Stück an. Heute müssen Verbraucher deshalb wieder mit klaren Preisaufschlägen im Vergleich zu Montag rechnen. Für 100 Liter müssen heute im Durchschnitt etwa +1,30 bis +1,55 Euro mehr bezahlt werden als gestern.

  • Preisstatistik: Preisspirale dreht sich nach oben

    Die Energiepreise in Deutschland steigen weiter und so haben auch die Heizölpreise ein neues Langzeithoch erreicht. Verbraucher müssen aktuell für Heizöl so viel bezahlen wie seit 2014 nicht mehr. Nach wie vor sind die internationalen Rohölbörsen die großen Preistreiber für die Inlandspreise – und diese sind zur Zeit offenbar nicht zu bremsen.

     

    Entsprechend haben sich die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt seit Freitag um 0,66 Euro verteuert – ein Preisanstieg von etwa 0,7 Prozent. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche sind die Preise sogar um drei Prozent gestiegen. Seit dem Jahresanfang allein haben sich die durchschnittlichen Inlandspreise um fast sechs Euro oder knapp sieben Prozent verteuert, und das, obwohl sie schon auf deutlich höherem Niveau als in den Vorjahren ins Neue Jahr gestartet sind.

     

    Und ein Ende der Preisspirale scheint aktuell nicht in Sicht, denn der enorme Preisanstieg bei Heizöl hängt ursächlich mit den hohen Rohölpreisen zusammen. Die an der Londoner Börse gehandelte Rohölsorte Brent, die für Europa als Referenzsorte gilt, kostet inzwischen ebenfalls so viel wie zuletzt im Herbst 2018. Omikron und die nach wie vor akute Corona-Pandemie scheint für die Anleger aktuell kein Thema mehr zu sein und die Nachfrage nach Rohöl bleibt inmitten der europäischen Energiekrise hoch. Ein Ende des Preisanstiegs ist damit wohl erst einmal nicht in Sicht.

     

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,52 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 17.01.2022

     

  • Brennstoff bleibt oft länger im Tank – Wie lange ist Heizöl haltbar?

    Mit dem Schnee schmilzt am Ende des Winters auch der Vorrat in vielen Heizöltanks dahin. Und in vielen Häusern wird es Zeit, das Energielager wieder aufzufüllen. Dabei ist der Tank in der Regel nie ganz leer und wird mit frischer flüssiger Energie aufgefüllt. Vielen Hausbesitzern stellt sich daher die Frage: Wie lange ist das Heizöl eigentlich haltbar? Für die „Nachfüllung“ empfehlen die meisten Heizgerätehersteller Premiumheizöl – warum eigentlich? Und wo ist der Unterschied zu „normalem“ Heizöl? Die Antworten darauf hat das Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

     

    Heizgerätehersteller empfehlen Premiumheizöl, viele Hausbesitzer entscheiden sich dafür. Es wird unter verschiedenen Markennamen bei nahezu allen Mineralölhändlern angeboten. Foto: IWO

    Gedämmte Gebäude und effiziente Heizungsanlagen sorgen für einen immer geringer werdenden Heizölverbrauch. Folglich lagert die flüssige Energie auch länger im Tank. Das macht aber gar nichts, weiß Moritz Bleeker vom IWO: „Heizöl ist ursprünglich ein Naturprodukt und das bildet mit der Zeit Alterungsprodukte, sogenannte Sedimente, welche sich aber am Boden des Tanks ablagern. Die Saugleitung ist bis zu zehn Zentimeter über dem Boden des Tanks installiert und gewährleistet so, dass die Ablagerungen vom Tankboden bei richtiger Anwendung nicht zum Brenner gelangen.“ Bei einer gelegentlichen Tankreinigung werden solche Ablagerungen dann darüber hinaus vom Experten entfernt. Und auch schlecht wird Heizöl bei richtigen Lagerbedingungen nicht. „Das heutige schwefelarme Heizöl erfüllt bereits höchste Qualitätsansprüche“, so Bleeker.

     

    Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und Effizienz sind die drei wichtigsten Bedingungen, die Heizölkunden laut einer Umfrage im Auftrag des IWO an ihre Heizungsanlagen stellen. „Ohne einen hochwertigen Energieträger ist das nicht möglich“, sagt Brennstoff-Experte Bleeker. Und da kommt das von vielen Heizungsherstellern empfohlene Premiumheizöl ins Spiel. „Das übertrifft mit seinen verbesserten Eigenschaften zusätzlich die gesetzlichen Anforderungen“, so Bleeker weiter. Premiumheizöl ist mit verschiedenen Zusätzen – sogenannten Additiven – angereichert, die für mehr Lagerstabilität und eine sauberere Verbrennung stehen. Mineralölhändler bieten es unter unterschiedlichen Markennamen an.

     

    Premiumheizöl: Hausbesitzer profitieren mehrfach
    Hausbesitzer können gleich mehrfach von Premiumheizöl profitieren: Die Verbrennungseigenschaften werden optimiert, Brenner und Kessel behalten die volle Leistungsfähigkeit und ermöglichen den gleichbleibend effizienten Betrieb der Anlage, was zusätzlich Heizöl einspart. Darüber kann die Lebensdauer der Heizung verlängert und die Betriebssicherheit durch Schutz vor vermehrten Ablagerungen erhöht werden. Führende Hersteller von Heizgeräten empfehlen daher schwefelarmes Heizöl vorzugsweise in Premiumqualität zu verwenden. „Gerade wenn nach einer Heizungsmodernisierung ein effizientes Öl-Brennwertgerät eingebaut wurde, ist das Premiumheizöl empfehlenswert. Nach so einer Modernisierung sollte zudem idealerweise eine Tankreinigung eingebunden werden, um bereits angesammelte Alterungsprodukte zu beseitigen“, sagt Bleeker.

     

    Neue flüssige Brennstoffe für die Zukunft
    Für die Zukunft sind treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger die erste Wahl. Langfristig eröffnen sie den Öl-Brennwertheizungen eine treibhausgasreduzierte oder sogar treibhausgasneutrale Perspektive. Das IWO betreut deutschlandweit bereits einige Modellprojekte, in denen das „grüne“ Heizöl im Alltag verwendet wird. Es kann dem vorhandenen Heizöl im Tank beigemischt werden und verringert so die Treibhausgasemissionen der Häuser deutlich. Eine Pilotinitiative dazu ist gerade gestartet: Mit „future:fuels@work“ haben Hauseigentümer, die mit Öl-Brennwerttechnik modernisieren, die Chance auf eine Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) treibhausgasreduziertes Heizöl zum Vorzugspreis.

     

    Weitere Infos zu „future:fuels@work“ und zum Premiumheizöl stehen unter www.zukunftsheizen.de bereit.

     

    IWO, 2021

     

    Pressekontakt:

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