HeizölNews – Futures-Services

  • Rohölpreise ziehen wieder etwas an – Saudi-Arabien will Exporte kürzen

    Der starke Preisverfall der letzten Monate scheint inzwischen gestoppt und gestern Abend zogen die börsengehandelten Rohölpreise wieder etwas an. Auch wenn der OPEC Deal über Produktionskürzungen nach der Meinung vieler Experten nicht ausreichen wird, das erwartete Überangebot im kommenden Jahr auszugleichen, scheint sich nun doch eine gewisse Preisstabilisierung einzustellen. Dennoch deuten die meisten Prognosen darauf hin, dass es durchaus schwierig werden dürfte, den Markt nachhaltig auszugleichen.

     

    IEA rechnet mit Überversorgung

    Die Internationale Energieagentur IEA hat sich in ihrem Monatsbericht im Grunde der vorherrschenden Meinung angeschlossen. Die Ölbestände der OECD stiegen zuletzt wieder an und selbst mit den Produktionskürzungen der OPEC bleibt im kommenden Jahr vermutlich eine Überversorgung bestehen.

     

    Die OPEC hatte im November rund 33 Millionen Barrel gefördert und damit deutlich mehr als den erwarteten Bedarf im kommenden Jahr. Das Kartell selbst schätzt diesen auf etwa 31,44 Millionen Barrel, die IEA auf immerhin noch 31,6 Millionen Barrel. In beiden Fällen reichen die bisher beschlossenen Kürzungen der OPEC bei Weitem nicht aus, um den Markt in ein Gleichgewicht zu bringen.

     

    Saudi-Arabien will weniger Öl in die USA exportieren

    Unerwartete Meldungen kamen gestern aus Riad. Anonyme Quellen ließen verlauten, dass man plane, die Exporte von Rohöl in die USA deutlich einzuschränken. Insgesamt sollen sie im Januar auf etwa 7 Millionen Barrel zurückgehen, nachdem sie im November und Dezember bei etwa 8 Millionen Barrel gelegen hatten (ein Barrel entspricht in etwa 159 Liter).

     

    Saudi-Arabien wird auch den Löwenateil der von der OPEC beschlossenen Kürzungen stemmen und seine Ölproduktion im Januar um 440.000 Barrel im Vergleich zu Oktober absenken. Die Exportbeschränkungen in die USA zielen vermutlich außerdem auf die steigenden Ölbestände in den Vereinigten Staaten ab. Die Schieferölproduktion dort boomt und in letzter Zeit fielen auch die wöchentlichen Bestandsdaten immer eher positiv aus.

     

    Diese positiven Zahlen haben meist einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der börsengehandelten Rohölpreise. Würde es Saudi-Arabien also gelingen, durch Exportkürzungen die Bestände in den USA zu senken, dann würde der Eindruck einer knappen Marktlage entstehen und man könnte die Preise stützen.

     

    Ausblick

    Durch die Entwicklung an den Ölbörsen könnte es heute bei den Inlandspreisen zu moderaten Aufschlägen kommen. 100 Liter Heizöl könnten dementsprechend zwischen +0,30 und +0,50 Euro mehr kosten als gestern morgen.

  • Wohlige Wärme mit einer optimal eingestellten Heizung

    Berlin (ots) – Kerzenschein in der Weihnachtszeit wärmt das Herz. Aber gegen kalte Füße hilft das wenig. Um während der Feiertage daheim nicht frieren zu müssen, empfiehlt es sich, die Heizungsanlage hydraulisch abgleichen zu lassen. Das bringt wohlige Wärme im ganzen Haus und spart Heizkosten. Wie Verbraucher für die Optimierung der Heizung zudem einen Zuschuss vom Staat erhalten, erklärt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info.

     

    Im Erdgeschoss ist es mollig warm, die Räume im oberen Stockwerk bleiben dagegen trotz aufgedrehter Heizkörper kühl: Mit diesem Problem sehen sich viele Hausbesitzer im Winter konfrontiert. Häufig ist ein fehlender hydraulischer Abgleich der Heizung für das Problem verantwortlich. Dadurch kommt bei Räumen, die näher am Heizkessel liegen, zu viel erwärmtes Heizwasser und bei weiter entfernten Räumen zu wenig an. Um diese dennoch mit Wärme zu versorgen, arbeiten in vielen Kellern Kessel mit hohen Vorlauftemperaturen und Heizungspumpen mit zu hoher Leistung. Das verbraucht unnötig viel Energie und kann außerdem zu nervigen Fließgeräuschen führen.

     

    Wohlige Wärme ist Einstellungssache

    Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich das Problem der ungleichen Wärmeverteilung in den Griff bekommen. Dabei schätzt oder berechnet der Fachhandwerker zunächst, welche Menge an Heizwasser in jedem Raum benötigt wird. Anschließend stellt er die ermittelte Menge an den Thermostatventilen der Heizkörper ein. Das Ergebnis: Der Energieverbrauch im Haus sinkt um bis zu 10 Prozent – und der Wohnkomfort steigt.

     

    Um den hydraulischen Abgleich exakt vornehmen zu können, sind voreinstellbare Thermostatventile notwendig. Es lohnt sich, diese im Zuge des Abgleichs nachzurüsten. Denn mit der Kombination aus hydraulischem Abgleich und modernen Thermostaten können Sie den Energieverbrauch im Haus sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren.

     

    30 Prozent der Kosten vom Staat geschenkt

    Wird weniger Energie beim Heizen verbraucht, sinkt auch der Ausstoß an klimaschädlichem CO2. Deshalb fördert der Staat die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und den damit verbundenen Einbau moderner Thermostatventile mit einem attraktiven Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch ist wichtig, dass sich Verbraucher vorab beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Förderung registrieren. Den 30-prozentigen Zuschuss gibt es übrigens auch, wenn veraltete Heizungspumpen gegen stromsparende Hocheffizienzpumpen ausgetauscht werden. Weitere Informationen zur Förderung der Heizungsoptimierung stellt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info bereit.

     

    Der hydraulische Abgleich kann während der Heizsaison problemlos durchgeführt werden. Verbraucher müssen damit also nicht bis zum nächsten Sommer warten, sondern können sich schon ab diesem Winter über ein spürbar gemütlicheres Zuhause freuen.

     

    Über „Intelligent heizen“

    Die verbraucherorientierte Plattform „Intelligent heizen“ ist ein Angebot des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung. Bildmaterial in Druckqualität erhalten Sie unter www.intelligent-heizen.info. Tipps für energiesparendes Heizen und aktuelle Informationen gibt es auch auf Facebook.

    Pressekontakt:

    Corinna Olszok | KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH
    Telefon: 030 308811-28 | E-Mail: presse@kompaktmedien.de

    Quelle: https://www.presseportal.de/

  • Kraftstoffpreise sinken deutlich – OPEC-Beschlüsse zeigen keine Wirkung

    München (ots) – Die Entspannung am Rohölmärkt seit Anfang Oktober zeichnet sich inzwischen auch am deutschen Kraftstoffmarkt deutlich ab. Im Vergleich zur Vorwoche müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,438 Euro bezahlen, ein Rückgang um 3,2 Cent. Ein Liter Diesel verbilligte sich um 3,7 Cent auf 1,332 Euro.

     

    Die Rohölpreise verharrten zuletzt auf einem Niveau von rund 60 Dollar. Trotz des Beschlusses der OPEC, die Fördermengen zu reduzieren, stiegen die Kurse nur vorübergehend an. Ein Barrel der Sorte Brent hat sich am Weltmarkt seit Anfang Oktober um mehr als 25 Prozent verbilligt. Zudem kommen die mittlerweile wieder gestiegenen Pegelstände an Rhein, Main und Mosel der Versorgung Süddeutschlands zugute. Der ADAC sieht weiterhin Spielraum für einen Rückgang der Verbraucherpreise an den Tankstellen.

     

    Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, vor dem Tanken konsequent die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Laut Auswertung des Clubs liegen die besten Zeiten zum Tanken zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder 5. Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Newsroom
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

     

    Quelle: https://www.presseportal.de/

     

  • Heizöl so günstig wie seit 5 Monaten nicht mehr!

    Die Heizölpreise haben heute zwar leicht zugelegt, doch sind die Niveaus kurz- und mittelfristig noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Vom Vortag abgesehen, liegen die Preise aktuell auf einem 5-Monatstief. Letztmals waren die Preise Ende Juli derart günstig, sodass sich pünktlich zur Weihnachtszeit, mitten in der Heizsaison, eine günstige Gelegenheit zum Eindecken ergibt.

     

    Abwärtstrend: Preise bereits um 21,8% gefallen

    Im Jahr 2018 waren die Heizölpreise insgesamt teurer als im Vorjahr. Die Gründe dafür sind vielseitig. Entscheidend waren allerdings die Produktionskürzungen der OPEC und die neuen Sanktionen gegen den Iran, wodurch das Rohölangebot auf globaler Ebene verknappt wurde. Im Herbst kamen dann noch Versorgungsengpässe wegen der niedrigen Pegelstände auf dem Rhein hinzu. Transportkosten für Heizöl und andere Ölprodukte stiegen und Mengen wurden in vielen Regionen rationiert. Mittlerweile hat aber eine starke Korrektur eingesetzt, die die Preis deutlich hat sinken lassen.

     

    Mittlerweile sind die Pegelständen gestiegen, die Versorgungslage hat sich deutlich verbessert und auch die hohen Transportkosten sind gesunken. Oben drauf kommt noch eine Entspannung der globalen Versorgungslage. USA, Russland und Saudi-Arabien hatten im Oktober und November Rekordmengen an Rohöl gefördert und US Präsident Donald Trump bei den Iran Sanktionen weniger stark als angekündigt durchgegriffen. Kostete Heizöl im Deutschland Durchschnitt am 1. November noch etwa 86,80 Euro/100 Liter (inkl. MwSt.) , so sind es heute lediglich noch 67,87 Euro/100 Liter. Ein Preissturz um satte -21,8% und die günstigsten Niveaus seit dem 23. Juli diesen Jahres. Bei einer 3.000 Liter Bestellung macht dies immerhin 567,90 Euro aus, womit man sich selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen kann.

     

    OPEC+ Kürzungen haben den Abwärtstrend gestoppt

    Entsprechend der Entwicklung der letzten Wochen zeigen auch die Trendboxen kurz- bis mittelfristig deutliche Preisvorteile an und deuten auf eine gute Kaufgelegenheit hin. Im Vergleich zur langfristigen Preisentwicklung (1 und 2 Jahre) sind die Niveaus aktuell zwar 7,3% bzw. 8,8% höher, doch angesichts der damals extrem niedrigen Preise, ist das jetzige Niveau nicht wirklich hoch. Gerade im Vergleich zu den Preisen der letzten Wochen und Monaten ist der Zeitpunkt günstig.

    Der heute minimal gestiegene Preis tut dem Ganzen bisher auch keinen Abbruch. Wer mit der Heizölbestellung noch Pokern will, sollte die Entwicklung ab jetzt allerdings genau beobachten, denn die OPEC und ihre verbündeten Produzenten, wie Russland, wollen die Förderung ab Januar um 1,2 Mio. Barrel pro Tag reduzieren. Dies entspricht gleichzeitig etwa 1,2% des erwarteten Ölbedarfs im kommenden Jahr, was zwar nicht nach viel klingt, die Preise aber dennoch erheblich stützen könnte. Zumindest hat die angekündigte Maßnahme den steilen Abwärtstrend aktuell gestoppt.

     

    Regional unterschiedliche Preise

    Beim Preisvergleich ist darauf zu achten, dass die Vergleichswerte stehts Durchschnittswerte für ganz Deutschland darstellen. Regional kann es bisweilen zu erheblichen Abweichungen kommen, da der Markt noch immer damit beschäftigt ist die Versorgungsengpässe im Inland abzubauen. Zum Teil sind die Lagerstände hier noch immer sehr niedrig, wobei die Faustregel gilt, je weiter im Inland, desto höher die Transportkosten und der Heizölpreis.

  • Preisanstieg nach US Bestandsdaten – Russland kürzt nun doch schon im Januar

    Der OPEC Deal von letzter Woche hat zunächst nicht für einen deutlichen Preisanstieg an den Ölbörsen gesorgt. Die Marktteilnehmer gehen offensichtlich nicht davon aus, dass die beschlossene Menge der Kürzungen ausreichen wird, das befürchtete Überangebot im nächsten Jahr nachhaltig auszugleichen. Allerdings geben heute die Bestandsdaten aus den USA einen Impuls nach oben, denn hier stehen starke Abbauten bei Rohöl im Vordergrund. Auch die Meldung aus Russland, man wolle nun doch schon ab Januar leichte Förderkürzungen umsetzten, stütze die Preise an den Ölbörsen.

     

    Ölbestandsveränderungen

    Die Daten des American Petroleum Institute (API), die immer Dienstags veröffentlicht werden, gelten für Marktteilnehmer als wichtige Indikatoren und haben somit oft unmittelbaren Einfluss auf die börsengehandelten Ölpreise. So auch gestern, als das API einen Abbau von 10,2 Millionen Barrel bei Rohöl und von 2,5 Millionen Barrel bei Benzin meldete. Man interpretiert diese Zahlen als Unterversorgung, die die Preise in die Höhe treibt.

     

    Es muss nun abgewartet werden, wie die Zahlen des Amerikanischen Energieministeriums (DOE) ausfallen. Diese erscheinen immer am Folgetag und sind oft aussagekräftiger als die des API. Wie sich die Preise dann weiter entwickeln, wird sich zeigen, sobald das neue Zahlenwerk heute nachmittag veröffentlicht wird.

     

    Russland wird im Januar nun doch kürzen

    Sofort nach dem Beschluss der OPEC und ihrer Partner, die Produktion im ersten Quartal 2019 zu reduzieren, relativierte der größte Partner Russland seine Zustimmung zum Abkommen. Aus Moskau hieß es, dass es mehrere Monate dauern würde, die zugesagte Menge von 228.000 Barrel zu kürzen. Nun hat man aber doch schon für Januar zumindest geringe Förderkürzungen angekündigt, was einigermaßen überraschend kam. Die Nachricht hatte durchaus einen Effekt auf die Preise und trieb sie etwas nach oben.

     

    OPEC Deal könnte nicht ausreichen, um Überangebot zu verhindern

    Trotzdem zweifeln viele Experten daran, dass der Deal zwischen der OPEC und ihren Partnern ausreichend Effekt haben wird, um die Preise dauerhaft auf höherem Niveau stabil zu halten. Zu groß ist der erwartete Nachfragerückgang im Januar und auch auf längere Sicht befürchtet man ein sinkendes Nachfragewachstum.

     

    Viele Marktteilnehmer sind pessimistisch gestimmt was das globale Wirtschaftswachstum betrifft. Der Handelsstreit zwischen China und den USA spielt hierbei eine wichtige Rolle aber auch die Verwerfungen innerhalb der EU, ob es nun der ewig schon dauernde Kampf um den Brexit ist oder der Haushaltsstreit in Italien.

     

    Hinzu kommt, dass Länder wie die USA auf Rekordniveau produzieren und die Prognosen vor allem für das zweite Halbjahr in 2019 besonders rosig aussehen. Dank der OPEC Kürzungen lohnen sich Investitionen im Ölsektor besonders in Ländern, die nicht dem Kartell angehören. Laut dem Analysten Martijn Rats vom amerikanischen Bankhaus Morgan Stanley verlagert die OPEC damit ihre Probleme lediglich in die Zukunft.

     

    Ausblick

    Vor allem der schwächere Euro macht Heizöl heute im Vergleich etwas teurer. Für 100 Liter müssen Verbraucher mit einem Aufschlag von etwa +0,80 bis +1,00 Euro rechnen.

     

     

  • Tanken im Norden am günstigsten – Starke Preisunterschiede zwischen den Bundesländern

    München (ots) – Tanken in Deutschland ist zwar wieder etwas billiger als noch vor einigen Wochen, die Preisunterschiede zwischen den Regionen bleiben aber hoch. Autofahrer in Süddeutschland müssen dabei deutlich mehr bezahlen als im Norden: Die vier teuersten Bundesländer sind laut aktueller ADAC Auswertung Hessen, Bayern, das Saarland und Baden-Württemberg. Am günstigsten tankt man in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

     

    Während Autofahrer in Hessen für einen Liter Super E10 im Schnitt 1,484 Euro bezahlen müssen, tanken sie in Berlin mit 1,335 Euro um 14,9 Cent preiswerter. Ähnlich groß ist die Differenz bei Diesel: Hier ist der Liter im günstigsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit 1,246 Euro um 14,6 Cent billiger als in Bayern (1,392 Euro). Noch im August betrug die Differenz zwischen teuerstem und preiswertestem Bundesland bei beiden Kraftstoffsorten lediglich rund sechs Cent.

     

    In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

     

    Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder 5. Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

    Pressekontakt:

    ADAC Newsroom
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Quelle: Presseportal.de

  • Wirkung verpufft – Ölpreise fallen nach OPEC Deal

    Mit der Entscheidung der OPEC letzte Woche, die Produktion im ersten Quartal 2019 zu kürzen, waren die Rohölpreise kurzfristig in die Höhe geschnellt. Doch schon wenige Tage später macht sich Ernüchterung breit. Viele Experten vermuten, dass die Kürzungen nicht ausreichen werden, um das erwartete Überangebot im nächsten Jahr aufzufangen und somit die Preise zu stabilisieren. Der kurzfristige Auftrieb ist heute schon wieder verpufft und die Preise fallen wieder.

     

    Zweifel am Erfolg des Deals

    Erst am Freitag hat die OPEC gemeinsam mit ihren Partnern den neuen Deal über Produktionskürzungen beschlossen und schon jetzt mehren sich die Zweifel, ob der Deal das gewünschte Ziel, die Ölpreise dauerhaft zu stabilisieren, wird erreichen können. Die Menge von -1,2 Millionen Barrel könnte zu wenig und die Laufzeit bis April 2019 zu kurz sein, um einen nachhaltigen Effekt zu haben.

     

    Hinzu kommt, dass Russland seine lang umkämpfte Beteiligung quasi im gleichen Atemzug relativiert hat, denn man wolle sich zwar an die Abmachungen halten, es werde aber mehrere Monate dauern, bis es möglich sei, die Beschränkungen umzusetzen. Da der Deal aber sowieso nur bis April gehen soll, entsteht nicht gerade ein Bild von deutlichen Produktionskürzungen.

     

    Prognosen nach OPEC Entscheidung

    Zum nahenden Jahresende mehren sich auch die Prognosen der Finanzexperten und Analysten für 2019. Bei den Bankhäusern Morgan Stanley und Goldman Sachs ist man sich eigentlich einig, dass die nun beschlossene Maßnahme der OPEC ausreichend sein wird, um den Markt in der ersten Jahreshälfte 2019 auszubalancieren und die Rohölpreise für die europäische Referenzsorte Brent bei knapp unterhalb der 70 Dollar zu stabilisieren.

     

    Danach könnte es allerdings zu einem Produktionsschub in den USA kommen, wenn neue Pipelines in Betrieb genommen werden. Auch in Kanada, Brasilien und Norwegen rechnet man dann mit einem stärkeren Wachstum, so die Warnung bei Goldman Sachs. Bei Morgan Stanley sieht man die den Preis für Brent im Gesamtjahr bei 68,50 Dollar, was 10 Dollar unter der letzten Schätzung liegt.

     

    Wie sich die börsengehandelten Rohölpreise tatsächlich entwickeln werden, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die sich kaum vorhersehen lassen. Die weltweite Nachfrage spielt ebenso eine Rolle wie mögliche unvorhersehbare Ausfälle in Ländern wie Venezuela, dessen Ölindustrie in den letzten Jahren massiv abgebaut hat. Es heißt nun also für die Marktteilnehmer einmal mehr abwarten, welche Preise das neue Jahr bringen wird.

     

    Ausblick

    Im Inland fallen die Preise ebenfalls dank der steigenden Wasserpegel und der sich normalisierenden Versorgungslage. Allerdings gibt es immer noch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen, da es eine Zeit dauern wird, die Engpässe, welche sich über ganz Deutschland ausgebreitet hatten, wieder auszugleichen.

     

    Für Verbraucher könnten heute durchaus deutliche Abschläge drin sein. Je nach Region und Mengenverfügbarkeit könnten 100 Liter Heizöl heute bis zu -0,65 bis -0,85 Euro weniger kosten als gestern Vormittag.

     

  • OPEC Kürzungen kommen – Preisrallye bleibt aus

    Nach dem die OPEC sich am Freitag doch noch auf Förderkürzungen verständigen konnte, hatten einige Marktteilnehmer mit einer Preisrallye gerechnet. Diese ist jedoch erst einmal ausgeblieben. Zwar machten die börsengehandelten Rohölpreise noch am Freitag nachmittag einen Satz nach oben, doch dieser fiel längst nicht so dramatisch aus wie befürchtet. Dennoch dürfte der extreme Abwärtstrend der letzten Wochen und Monate mit dem Beschluss der OPEC zunächst ein Ende gefunden haben.

     

    Förderkürzungen bis April beschlossen

    Nach zähem Ringen ist es der OPEC und ihren Partnern am Freitag schließlich doch gelungen, eine Einigung über die geplanten Förderbeschränkungen zu erzielen. Es hatte lange gedauert, bis alle beteiligten Länder der neuen Vereinbarung zustimmen konnten. Die unterschiedlichen Positionen zu einer Produktionskürzung waren wie immer weit auseinander geklafft.

     

    Nun hat man sich ab Januar auf Kürzungen in Höhe von 1,2 Millionen Barrel verständigt, die bis April 2019 gelten sollen. Danach wird der Deal neu geprüft, was an sich schon ungewöhnlich ist. Normalerweise gelten Vereinbarungen dieser Art für ein halbes Jahr. Auch gelten Ausnahmen für den Iran, Libyen und Venezuela, die somit von den Förerbeschränkungen ausgenommen sind. Den Löwenanteil soll Saudi-Arabien stemmen und unter den Nicht-OPEC Ländern wird Russland am stärksten betroffen sein.

     

    Gleichzeitig hat aber Moskau auch schon klar gemacht, dass man zwar bereit sei, die vereinbarten Kürzungen so schnell wie möglich umsetzen, es jedoch auf Grund technischer Faktoren mehrere Monate dauern könne, bis es so weit sei. Diese Relativierung war wohl auch einer der Gründe, weshalb eine echte Preisrallye an den Börsen zunächst ausblieb.

     

    Einige Experten gehen jetzt schon davon aus, dass die beschlossenen Kürzungen nicht ausreichen werden, das erwartete Überangebot in 2019 auszugleichen. Dafür hätte es wohl eines radikaleren Beschlusses bedurft, dem sich aber vor allem viele der kleineren Länder nicht anschließen wollten und der auch nicht im Sinne Russlands, dem stärksten Partner der OPEC, gewesen wäre.

     

    Ausblick

    Im Inland entspannt sich die Versorgungslage immer mehr und die Wasserpegel erlauben nun wieder einen normalen Schiffsverkehr. Die enormen Frachtaufschläge, die durch das extreme Niedrigwasser im Oktober und November entstanden waren, erreichen ebenfalls langsam wieder ein normales Niveau.

     

    Der Heizölpreis könnte heute dank eines starken Euros, der in Dollar gehandeltes Öl für Investoren aus dem Euroraum günstig macht, und dem ausbleibenden Preissprung an den Ölbörsen durchaus wieder etwas nach unten gehen. Für 100 Liter können Verbraucher heute wahrscheinlich mit Abschlägen zwischen -0,10 und -0,20 Euro rechnen.

  • Keine Einigung bei der OPEC – Preise könnten weiter abstürzen

    Die OPEC Vollversammlung gestern in Wien blieb ohne Einigung und hat die Entscheidung zu den Produktionskürzungen auf heute vertagt. Erwartungsgemäß hat das die börsengehandelten Rohölpreise gestern ziemlich in Bewegung versetzt und sorgte für ein ordentliches Auf und Ab an den Börsen. Die Marktteilnehmer sind nervös und das spiegelt sich auch im Handel wider. Sollte es der OPEC auch heute nicht möglich sein, eine Einigung zu erzielen, droht ein massiver Preisrutsch.

     

    Russland könnte Zünglein an der Waage werden

    Die Gräben innerhalb der OPEC scheinen tiefer als angenommen. Eigentlich war gestern Abend eine Entscheidung zu den Produktionskürzungen erwartet worden, doch die anberaumte Pressekonferenz wurde kurzfristig abgesagt und die Entscheidung auf heute vertagt.

     

    Dies zeigt aber auch, dass vor Allem den Nicht-OPEC Ländern eine entscheidende Rolle bei der Frage nach Kürzungen zukommt, denn mit diesen trifft man sich offiziell heute. Russland, nach den USA der größte Ölproduzent der Welt und somit wichtigster Partner der OPEC, dürfte dabei der entscheidende Faktor sein.

     

    Saudi-Arabien hatte von Anfang an klar gemacht, dass die Beteiligung Russlands eine Voraussetzung sei um den geplanten Kürzungen zuzustimmen. Lange Zeit war Moskau klar gegen Förderbeschränkungen gewesen, inzwischen kann man sich mit der Idee aber wohl anfreunden. Konkrete Zusagen, vor allem zur Höhe der Kürzungen, gab es jedoch noch nicht.

     

    Unzufriedenheit bei den kleineren Mitgliedsländern

    Es herrscht völlige Uneinigkeit darüber, welches Land in welcher Höhe kürzen soll und ob es Ausnahmen für manche Staaten geben wird. Vor allem der Iran ist vehement dagegen, sich an Kürzungen zu beteiligen, da die US Sanktionen sowieso schon zu enormen Einbußen geführt hätten. Förderbeschränkungen seien wie weitere Sanktionen, so der Iranische Delegierte Hossein Kazempour.

     

    Der Tenor unter den kleineren Staaten lautet, dass die Hauptlast der Kürzungen von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten getragen werden müsse, da diese ihre Förderung in den letzten Monaten stark gesteigert hätten und damit für den Preiscrash verantwortlich seien.

     

    Entscheidung heute Abend erwartet

    Es liegt somit heute noch ein hartes Stück Arbeit vor der OPEC und ihren Partnern. Die grundsätzliche Bereitschaft zu Kürzungen ist zwar bei allen Beteiligten da, doch nun heißt es, zu klären, in welchem Umfang, wie lange und von wem sie getragen werden sollen.

     

    Je nach Ausgang der Verhandlungen heute dürften sich die Preise in der nächsten Zeit entwickeln. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht eine massive Abwärtsspirale. Sollten die Kürzungen höher ausfallen als erwartet, könnte das Gegenteil der Fall sein und eine Preisrallye starten. Es heißt nun also abwarten, was das Ende der bewegten Verhandlungswoche bringt.

     

    Ausblick

    Im Inland stehen die Zeichen weiterhin auf Preissenkung. Die Versorgungslage entspannt sich langsam aber sicher und dank eines relativ starken Euros sind heute die Preise für Heizöl wahrscheinlich etwas günstiger als gestern. Verbraucher zahlen für 100 Liter Heizöl heute etwa -0,50 bis -0,70Euro weniger als gestern. Allerdings gibt es immer noch große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Regionen im Bundesgebiet, bis die Transportlogistik wieder in normalen Bahnen verläuft.

     

  • Tanken wieder etwas billiger Preisrückgang um rund zwei Cent

    München (ots) – Autofahrer können wieder etwas entspannter an die Tankstellen fahren. Ein Liter Super E10 kostete im Bundesdurchschnitt 1,470 Euro, 2,1 Cent weniger als in der vergangenen Woche. Für einen Liter Diesel musste man im Mittel 1,369 Euro bezahlen, ein Rückgang um 1,9 Cent. Die Preisspanne zwischen beiden Sorten bleibt mit rund 10 Cent pro Liter weiterhin sehr gering. Trotz des saisonalen Effekts einer erhöhten Heizölnachfrage, die Diesel tendenziell verteuert, war der Preisunterschied in den Vorjahren deutlich größer: Er lag im Dezember 2017 bei 15,6 Cent und im Dezember 2016 bei 17,0 Cent.

    Der Preisverfall am Rohölmarkt wurde vorerst gestoppt: Die Kurse für ein Barrel der Sorte Brent zogen in den vergangenen Tagen sogar leicht an und liegen derzeit bei rund 62 Dollar. Während Rohöl seit Anfang Oktober aber um mehr als 25 Prozent billiger wurde, sanken die Kraftstoffpreise kaum. Der ADAC sieht daher an den Zapfsäulen weiterhin Spielraum für Preissenkungen.

    Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, vor dem Tanken konsequent die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Laut Auswertung des Clubs liegen die besten Zeiten zum Tanken zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

    Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder 5. Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

    Pressekontakt:

    ADAC Newsroom
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Quelle: Presseportal.de