HeizölNews – Futures-Services

  • Entlastet werden vor allem Autofahrende: VCD kritisiert falsche Prioritäten beim Entlastungspaket

    Berlin (ots) – Morgen stimmt der Bundestag über die auf drei Monate befristete Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe sowie die Einführung eines Neun-Euro-Tickets für den ÖPNV ab. Die Bundesvorsitzende des ökologischen Verkehrsclub VCD, Kerstin Haarmann, kommentiert:

     

    „Wieder einmal wird deutlich mehr Geld in den fossilen Autoverkehr als in seine nachhaltigen Alternativen gepumpt. Der Tankrabatt kostet rund 3,2 Milliarden Euro und kommt vielen Menschen zugute, die eine Entlastung kaum nötig haben: Vielfahrer und Halter großer, spritdurstiger Autos. Für die Organisation und Umsetzung des Neun-Euro-Tickets erhalten die Länder hingegen nur 2,5 Milliarden Euro vom Bund. Damit wird weder die Abhängigkeit vom russischen Öl verringert noch der Umstieg auf Bus, Bahn und Rad entschieden gefördert.

     

    Das Neun-Euro-Ticket ist an sich eine gute Idee, um den ÖPNV in den Blickpunkt zu rücken. Allerdings nützt es nur denen etwas, für die es auch ein brauchbares ÖPNV-Angebot gibt. Für eine ökologische und sozial gerechte Verkehrswende fordert der VCD daher, jetzt die Weichen für einen deutlichen ÖPNV-Ausbau und für eine Mobilitätsgarantie zu stellen. Diese würde barrierefreie und bezahlbare Mobilität für alle ermöglichen und die Abhängigkeit vieler Menschen vom Auto – und damit vom Öl – beenden.

     

    Mit dem Prinzip Gießkanne im Bereich Mobilität verzichtet die Bundesregierung zudem sowohl auf eine sozial ausgewogene Entlastung als auch auf eine ökologische Lenkungswirkung. Beides ist aber angesichts von Inflation und Klimakrise dringend geboten.“

     

    Die aktuelle Online-Kampagne des VCD macht deutlich, wie wichtig eine Mobilitätsgarantie ist, um Menschen Alternativen zum Auto zu bieten. Mehr dazu finden Sie hier: www.vcd.org/autoabhaengigkeit.

     

    Pressekontakt:

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  • Spritpreise: Fast zehn Cent Unterschied zwischen den Bundesländern

    München (ots) – Innerhalb Deutschlands gibt es derzeit erhebliche Preisunterschiede an den Zapfsäulen. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern. Die höchsten Spritpreise müssen aktuell die Autofahrer in Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt bezahlen. Am preiswertesten tankt man in Bayern und im Saarland.

     

    Super E10 ist in Bayern mit 2,046 Euro am günstigsten, gefolgt vom Saarland mit 2,057 Euro und Baden-Württemberg mit 2,070 Euro. Am teuersten ist der Ottokraftstoff in Sachsen-Anhalt mit 2,140 Euro je Liter – das sind 9,4 Cent mehr als in Bayern.

     

    Diesel kostet im Saarland am wenigsten, wo für einen Liter aktuell 1,996 Euro zu bezahlen sind. Gleichzeitig ist das Saarland das einzige Bundesland in der ADAC Auswertung mit einem Preis von weniger als zwei Euro. Etwas teurer ist Diesel in Rheinland-Pfalz mit 2,004 Euro und in Bayern mit 2,010 Euro. Die höchsten Dieselpreise zahlen aktuell die Autofahrer in Schleswig-Holstein bei einem durchschnittlichen Preis von 2,091 Euro. Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten Bundesland Saarland und Schleswig-Holstein als teuerstem Land beträgt 9,5 Cent. Bei einer 50-Liter-Tankfüllung zahlen somit die Autofahrer in Schleswig-Holstein fast fünf Euro mehr als im Saarland.

     

    Kraftstoffpreise im Bundesländervergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

     

    Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC alle Möglichkeiten, günstiger zu tanken, konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine detaillierte Routenplanung sowie aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
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    aktuell@adac.de

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  • HKI Heizen mit Holz: Mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas

    Frankfurt am Main (ots) – Nachdem die Energiepreise rasant gestiegen sind und eine Entspannung nicht in Sicht ist, ist das sorglose Heizen mit fossilen Energien endgültig passé. Verbraucher suchen daher nach Alternativen, um den wachsenden Energiekosten zu entgehen. Eine Möglichkeit ist der Einsatz moderner Feuerstätten: Durch Heizkamine, Kamin- und Kachelöfen sowie Pelletöfen können die Heizkosten entscheidend gesenkt werden. Denn Holz, Holzpellets und -briketts sind deutlich günstiger als Heizöl und Erdgas. Da die Nutzung von Holz mitunter kontrovers diskutiert wird, hat der HKI relevante Fakten zusammengestellt:

     

    Holz – ein echter Ökobrennstoff

    Holz ist ein nachwachsender Brennstoff, der keine Düngung benötigt. Holz muss nicht über weite Strecken transportiert, verschifft oder durch Leitungen geführt werden. Auch der Energieaufwand, der für die Förderung, Aufbereitung und Bereitstellung anfällt, ist bei Brennholz im Gegensatz zu Raffinerieprodukten sehr gering, die zudem häufig umweltschädigend gefördert werden. Außerdem wird bei der Verbrennung von Öl und Gas CO2 frei, welches Jahrmillionen in der Erde gespeichert war und jetzt die Klimakrise verschärft.

    Ob Holz im Ofen verbrennt oder im Wald ungenutzt verrottet, ist für die CO2-Bilanz einerlei. Denn beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald wird die gleiche Menge CO2 wie bei der Verbrennung freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase zuvor aufgenommen hat. Dieses Kohlenstoffdioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz als Brennstoff ist somit, bis auf die Aufbereitung und den Transport, CO2-neutral.

     

    Kaufkraft bleibt in der eigenen Region

    Während Öl und Gas teuer importiert werden müssen, steht Holz aus deutschen Wäldern in ausreichender Menge zur Verfügung. Denn hierzulande wird laut regelmäßiger Waldinventur weniger Holz eingeschlagen als nachwächst. Die absolute Waldfläche nimmt sogar zu, wobei fast ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald bedeckt ist.

    Brennholz fällt bei der regelmäßigen Waldpflege, der Durchforstung und bei der Beseitigung von Sturmschäden an. Es ist für eine industrielle Verarbeitung, zum Beispiel für die Herstellung von Bauholz oder Möbel, nicht geeignet. Etwa ein Drittel des Rohholzes wird daher energetisch genutzt. Durch den Kauf heimischen Holzes fördert man die Waldbesitzer vor Ort, die die Einnahmen wieder in die Pflege und den Aufbau der Wälder investieren. Das Geld bleibt somit in der Region und sichert auch Arbeitsplätze in strukturschwachen Gegenden.

     

    Und was ist mit den Emissionen?

    Bei Pelletöfen und Scheitholz-Vergaserkesseln wird der Abbrand per Lambda-Sonde und automatischer Luftzufuhr gesteuert. Bei von Hand beschickten Feuerungen hängt der Schadstoffausstoß im Wesentlichen von der Verbrennungstechnik und vom richtigen Umgang durch den Bediener ab. Doch auch hier gibt es bereits deutliche Fortschritte: Seit Inkrafttreten der Novelle der 1. BImSchV im Jahr 2010 sind die Emissionen mit der fortschreitenden Modernisierung des Gerätebestandes bereits um mehr als ein Drittel gesunken.

    Gegenüber Altgeräten aus den 1990er Jahren erzeugen neue Feuerstätten um bis zu 85 Prozent geringere Emissionen und benötigen für die gleiche Wärmeleistung bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff. Da weitere vier Millionen Einzelraumfeuerstätten bis Ende 2024 stillgelegt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden müssen, ist auch in den kommenden Jahren ein weiterer Rückgang der Emissionen zu erwarten. Zudem stehen Partikelabscheider, Katalysatoren und elektronische Steuerungen der Verbrennungsluft zur Verfügung. Innovative Technologien, die die Emissionen nochmals reduzieren.
     

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    Dr. Volker Schulz
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  • Wissenswertes zur Heizperiode

    Berlin (ots) – Im Frühling, wenn es wärmer wird, kann die Heizung runtergedreht oder ganz ausgeschaltet werden. Eine gesetzliche Regelung für die Heizperiode gibt es nicht, aber einige Richtwerte, die beachtet werden können. Was Sie über den Zeitraum der Heizperiode wissen müssen, wer diesen definiert und welche Rolle der Klimawandel spielt, darüber informiert das Serviceportal „Intelligent-heizen.info“.

     

    Ab wann sollte ich heizen?

    Generell sollte ein verschwenderischer Umgang mit Heizenergie vermieden und sich genau überlegt werden, wann die Heizung angeschaltet wird. Wer in einem Eigenheim wohnt, kann das individuell handhaben. Als Mieter sind Sie verpflichtet zu heizen, wenn es draußen kalt wird, da sonst die Wohnräume auskühlen und somit eine erhöhte Gefahr für Schimmelbildung und andere Kälteschäden besteht. Als Grenzwert dient hier die durchschnittliche Außentemperatur von 16 Grad Celsius. Wird dieser Wert unterschritten, steigt die Gefahr von Kälteschäden und die Wohnräume sollten beheizt werden.

     

    Gibt es eine gesetzliche Regelung zur Heizperiode?

    In Deutschland gibt es keine konkrete gesetzliche Regelung zur Heizperiode. Sie können sich aber an dem folgenden Zeitraum orientieren, der sich auch in der Rechtsprechung etabliert hat: Demnach startet die Heizperiode am 1. Oktober und endet am 30. April. In diesem Zeitraum müssen Vermieter sicherstellen, dass die Heizungsanlage einwandfrei funktioniert. Abweichungen hiervon gibt es je nach Region und Witterung. Neben der Dauer des Heizens spielen auch einzuhaltende Mindesttemperaturen für Wohnräume eine Rolle: Sofern keine besonderen Vereinbarungen im Mietvertrag getroffen wurden, muss der Vermieter innerhalb der Heizperiode Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius gewährleisten. Lediglich zwischen 24 Uhr bis 6 Uhr kann diese auf mindestens 16 Grad Celsius abgesenkt werden. Als Mieter sind Sie übrigens nicht zum Heizen verpflichtet, solange Sie dafür sorgen, dass keine Kälteschäden in der Wohnung entstehen.

     

    Wann muss ich auch im Sommer heizen?

    Das Heizen im Sommer gehört nicht zur üblichen Heizperiode. Hier gelten daher auch andere Richtwerte. So sind Vermieter verpflichtet die Heizung in Betrieb zu nehmen, wenn absehbar ist, dass die Außentemperaturen unter die 16 Grad Celsius sinken. Dann muss auch der Mieter wieder gewährleisten, dass die Raumtemperaturen keine Schäden durch Auskühlung verursachen.

     

    Gibt es eine perfekte Raumtemperatur?

    Die optimale Raumtemperatur kann je nach Wohlbefinden und Raum variieren. Der Richtwert liegt bei etwa 20 bis 23 Grad Celsius. Für den Wohnbereich werden 20 Grad Celsius, für Schlafräume zwischen 16 und 19 Grad Celsius empfohlen. Im Bad darf es mit 23 Grad Celsius auch etwas wärmer sein, in der Küche gelten 18 Grad Celsius als vollkommen ausreichend.

     

    Welche Auswirkung hat der Klimawandel auf die Heizperiode?

    Mit dem Klimawandel und den steigenden Temperaturen liegt die Annahme nahe, dass sich mit weniger kalten Wintern die Heizperiode verkürzt und damit auch weniger Energie aufgewendet werden muss. Doch diese Schlussfolgerung trügt. Denn im Gegenzug werden auch die Sommer immer heißer, was zu einer Steigerung der benötigten Energie zur Kühlung, wie beispielsweise für Klimaanlagen, führt.

     

    Wie heize ich energiesparend und klimafreundlich?

    Generell sollten Sie ihre Räume nicht zu stark aufheizen. Nachts kann die Temperatur um drei bis fünf Grad gesenkt werden. Das gilt auch für Räume, die Sie tagsüber nur wenig nutzen. Schon das Senken um nur 1 Grad Celsius kann den Energiebedarf um 6 Prozent reduzieren. Darüber hinaus können Sie darauf achten, dass Ihre Heizkörper immer freistehen und nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden. Denn nur so kann sich die erwärmte Luft gut im Raum verteilen. Mögliche Wärmeverluste durch Schlitze an den Fenstern können Sie durch geschlossene Rollläden oder Vorhänge verringern. Und Sie sollten dafür sorgen, dass Ihre Heizkörper einwandfrei funktionieren und diese vor Beginn der Heizperiode entlüften. Zur Unterstützung der Regulation eignen sich intelligente Thermostate, die direkt am Heizkörper angebracht werden können.

     

    Pressekontakt

    Josefin Heddrich| KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH
    Telefon: 030 308811-25 | E-Mail: presse@kompaktmedien.de

    Original-Content von: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., übermittelt durch news aktuell

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  • Benzin teurer, Diesel billiger – Kraftstoffe weiter stark überteuert – Nur noch geringe Differenz zwischen beiden Sorten

    München (ots) – Der Benzinpreis ist binnen einer Woche kräftig gestiegen. Im bundesweiten Mittel müssen die Autofahrer derzeit für einen Liter Super E10 2,036 Euro bezahlen. Das ist ein Plus gegenüber der Vorwoche von 3,4 Cent. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise. Diesel ist hingegen günstiger: Ein Liter kostet im Schnitt 2,049 Euro und damit 2,6 Cent weniger.

     

    Die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten hat sich damit deutlich verringert. Aktuell ist Diesel noch um 1,3 Cent teurer als Super E10, am 10. März lag die Differenz noch bei knapp zwölf Cent. Allerdings liegt bei Benzin der Energiesteuersatz bei 65,45 Cent je Liter, bei Diesel lediglich bei 47 Cent.

     

    Laut ADAC sind die Spritpreise weiter stark überteuert. So waren die Rahmenbedingungen für die Bildung der Kraftstoffpreise wie der Rohölpreis und der Dollarkurs Anfang März insgesamt vergleichbar mit den aktuellen. Damals lag der Preis für Super E10 jedoch bei 1,83 Euro und damit um 20 Cent niedriger als zurzeit. Diesel kostete Anfang März 1,76 Euro und damit 29 Cent weniger als aktuell.

     

    Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Die Autofahrer sollten ihre Marktmacht nutzen und besonders teure Tankstellen links liegen lassen. Dies stärkt den Wettbewerb und die Position der günstigeren Anbieter und führt indirekt zu Preissenkungen. Wer außerdem abends tankt, kann regelmäßig mehrere Euro gegenüber den Morgenstunden sparen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller 14.500 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

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    aktuell@adac.de

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  • Heizung vom Fachmann checken lassen

    Für sie ist jetzt die arbeitsreichste Zeit des Jahres erstmal beendet: die Heizung. Hat die Anlage über die kalten Monate zuverlässig ihren Dienst getan, die Räume und das Wasser erwärmt, sorgt das für ein gemütliches Zuhause. Und das zumeist völlig unbemerkt. Erst, wenn die Heizung ausfällt, wird plötzlich deutlich, was sie im Stillen leistet. Damit das so bleibt, sollte sie ab und an gewartet werden. Das Frühjahr ist eine gute Zeit dafür. Warum? Das weiß das Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

     

     

    Bei der Heizungswartung werden die relevanten Einstellungen an der Heizung überprüft. Foto: IWO

    Frühjahr für Wartungsarbeiten nutzen

     

    „Nach der Heizsaison ist vor der Heizsaison“, so Christian Halper vom IWO. Wer die Zeit nach dem Winter für eine professionelle Heizungswartung nutzt, kann auch eventuellen Instandsetzungen oder sogar einer Modernisierung gelassen entgegensehen. Denn das ist dann zur nächsten kalten Jahreszeit in Ruhe erledigt. Für die Wartung kommt ein Fachbetrieb ins Haus und nimmt die Anlage genau unter die Lupe. „Damit ist schon viel für eine zuverlässige Wärmeversorgung getan“, betont Halper. Sinnvoll sei es, die Wartung regelmäßig vornehmen zu lassen. Bei dem Termin sollten alle relevanten Komponenten der Heizungsanlage überprüft und bei Bedarf auch Verschleißteile ausgetauscht werden.

     

    Wartung hilft, Heizkosten zu senken

    Besonders wichtig dabei: Der Fachmann kontrolliert mit Hilfe eines speziellen Messgerätes die Einstellungen des Brenners, um einen effizienten und damit kostengünstigen und emissionsarmen Betrieb der Heizung zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, die Druckhaltung im Heizsystem zu prüfen. Der genaue Umfang der Wartung sollte mit dem Fachhandwerker und den Vorgaben des jeweiligen Heizgeräteherstellers entsprechend abgestimmt werden.

     

    Die Heizkörper sorgen für eine komfortable Erwärmung der Räume. Foto: IWO

    Nach 20 Jahren lohnt sich meist der Austausch

    Ist die Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich in den meisten Fällen ein Austausch gegen ein modernes Heizsystem. Standardtechnologie bei Ölheizgeräten sind heute Öl-Brennwertgeräte. Bis Ende des Jahres 2025 können Hausbesitzer ihre Heizung wie gewohnt mit effizienter Öl-Brennwerttechnik modernisieren. Ab 2026 ist dabei zusätzlich erneuerbare Energie, etwa über eine Solaranlage, mit einzubinden. Bereits heute ist es in vielen Fällen attraktiv, den Einbau eines neuen Öl-Brennwertgerätes mit dem Zubau einer Photovoltaikanlage und einem Warmwasserspeicher mit integrierter Wärmepumpe zu kombinieren.

     

    Modernisierer können Future Fuels tanken
    Wer sich für eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik entscheidet, kann sich für die Teilnahme an der Pilotinitiative „future:fuels@work“ bewerben. Damit haben Modernisierer die Chance auf einen treibhausgasreduzierten Brennstoff: Teilnehmer bekommen als erste Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) nach der Modernisierung „grünes“ Heizöl zum Vorzugspreis.

     

    Mehr Infos dazu gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

     

    IWO, 2021

     

    Pressekontakt:

    Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO)

    Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

    Tel +49 40 235113-884

    Fax +49 40 235113-29

     

    Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/Heizung-vom-Fachmann-checken-lassen/

  • Zähes Ringen um nächstes EU-Sanktionspaket

    Bereits letzte Woche hatte die EU-Kommission einen Vorschlag über ein sechstes Sanktionspaket gegen Russland vorgelegt. Dieses enthält auch ein Öl-Embargo, welches schrittweise innerhalb von mehreren Monaten umgesetzt werden soll. Deutschland steht inzwischen hinter dieser Maßnahme, doch andere Länder sind noch nicht überzeugt. Zustimmen müssen aber alle 27 EU-Mitglieder.

     

    Deshalb wurden nun schon erste Änderungen gemacht, um die Zweifler doch noch mit ins Boot zu holen. So sollen Ländern wie Ungarn, der Slowakei und Tschechien beispielsweise längere Übergangsfristen für den Ausstieg aus russischen Ölimporten eingeräumt werden. In dem überarbeiteten Vorschlag soll  zudem eine ursprünglich geplante Sperre von EU-Tankern, die russisches Öl in Drittländer transportieren, aufgehoben werden. Damit käme man dem Drängen Griechenlands nach, bei dem diese Maßnahme auf Kritik gestoßen war.

     

    Unterdessen sprach EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am gestrigen Montag noch einmal mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orban. Dieser hatte zuletzt trotz der angedachten längeren Übergangsphase für den Ausstieg Ungarns aus russischen Ölimporten weiterhin ein Veto gegen das vorgeschlagene Sanktionspaket angekündigt und eine Übergangsphase von mindestens fünf Jahren sowie Gelder für die Sanierung des ungarischen Energiesektors gefordert.

     

    Ungarns Außenminister Peter Szijjarto gab nach dem Gespräch zwischen von der Leyen und Orban an, es habe einige Fortschritte gegeben. Allerdings fügte er hinzu: „Sehr viel mehr muss jedoch noch getan werden, damit wir möglicherweise unseren Standpunkt ändern.“ Auch von der Leyen schrieb auf Twitter: „Wir haben Fortschritte gemacht, aber weitere Arbeit ist nötig.“

  • Preisstatistik: Heizöl zum Wochenbeginn etwas günstiger

    Mit der neuen Woche wird Heizöl im Bundesdurchschnitt erneut etwas günstiger. Insgesamt bleibt der Preis für 100 Liter mit durchschnittlich etwa 131 Euro pro 100 Liter nach wie vor sehr hoch. Preistreiber bleibt weiterhin die enorme Unsicherheit, die mit dem Krieg in der Ukraine einhergeht. Sie befeuert die Inflation und die Sorgen um die Energieversorgung in Deutschland und dem Rest der Welt.

     

    Dennoch können Verbraucherinnen und Verbraucher am Montag im Vergleich zum Freitag mit Preisabschlägen von durchschnittlich -2,52 Euro rechnen. Auch im Wochenvergleich zeigt die Trendbox einen roten Pfeil. So kosteten 100 Liter Heizöl am letzten Montag noch etwa 5,47 Euro mehr als heute, ein Preisnachlass von etwa 4 Prozent.

     

    Seit dem letzten Höchststand am 3. Mai, als 100 Liter durchschnittlich 140,91 Euro kosteten, haben die Preise um fast 7 Prozent nachgegeben. Im bisherigen Monatsdurchschnitt kostet Heizöl im Mai aber immer noch deutlich mehr als im April. Hier lag der Durchschnittspreis für den gesamten Monat bei 127,01 Euro, während der Mai-Durchschnitt bisher bei 135,96 Euro liegt.

     

    Im Jahresvergleich zeigt sich, wieviel teurer die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt geworden sind. Kosteten 100 Liter am 9. Mai 2021 noch etwa 66,57 Euro, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher heute mit einem Plus von 64,75 Euro fast doppelt so viel bezahlen. Die Preiskurve der Jahresvergleiche zeigt jedoch auch, dass es nicht nur der Ukraine-Krieg ist, der die Preise so enorm in die Höhe getrieben hat. Schon im Vorfeld hatte die steigende Inflation und die Energieknappheit im Nachgang der Pandemie-Jahre die Heizölpreise klettern lassen.

     

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,63 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 09.05.2022. 

  • Beim Heizen mit Öl und Gas Energie sparen

    Berlin (ots) – Der Krieg in der Ukraine hat die Preise bei Gas und Öl weiter in die Höhe getrieben. Prognosen darüber, wie sich die Krise auf die Energieversorgung auswirken wird, sind schwierig. Eines aber ist sicher: Durch sparsames Verhalten und kleinere Modernisierungsmaßnahmen können Sie Ihren Verbrauch von Gas und Öl reduzieren. Wie es geht, erklärt das Serviceportal „Intelligent heizen“.

     

    Die Preise für Gas und Öl sind bereits im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: Laut Statistischem Bundesamt wurde im Zeitraum von Januar bis Dezember 2021 das Heizöl um 31 Prozent teurer, beim Gas waren es acht Prozent. Der Krieg in der Ukraine hat zu weiteren Preissteigerungen geführt. Und es ist damit zu rechnen, dass im Laufe des Jahres 2022 das Heizen mit Öl und Gas noch teurer wird. Energie sparen und so effizient wie möglich heizen, ist also angesagt.

     

    Einfache Einspartipps beim Heizen mit Gas und Öl

    Es gibt ein paar ganz einfache Verhaltensregeln im Umgang mit Gas oder Öl, die dazu beitragen, Energie einzusparen:

    1. Bewusst heizen: Viel Heizenergie geht dadurch verloren, dass die Heizung ohne großes Nachdenken einfach aufgedreht wird. Doch jeder Grad Wärme zählt bei der Energiebilanz: sechs Prozent Energie können Sie allein dadurch einsparen, indem Sie die Raumtemperatur um ein Grad senken.
    2. Raumtemperatur an Nutzung anpassen: Es muss nicht in jedem Raum kuschlig warm sein. Für den Wohnbereich empfiehlt das Umweltbundesamt eine Raumtemperatur von 20 Grad, das entspricht der Stufe 3 auf einem Standardthermostat. Für den Schlafbereich sind es 17 und die Küche 18 Grad. Sie können selbst schauen, wie Sie sich wohlfühlen und die Temperatur entsprechend einstellen.
    3. Nicht ohne Deckel kochen: Beim Kochen auf einem Gasherd gehört immer ein Deckel auf den Topf. Ebenfalls energiesparend: die Töpfe konsequent der Größe entsprechend auf die Kochstellen platzieren, für kleinere Töpfe reicht eine kleinere Flamme aus. So stellen Sie sicher, dass keine Wärme verloren geht.
    4. Entlüften und Lüften: Eine gute Zirkulation der Luft ist sowohl für die Heizung als auch für die Raumtemperatur wichtig. Luftprobleme in der Heizung führen dazu, dass die Anlage ineffizient läuft. Durch das Entlüften Ihrer Heizung schaffen Sie Abhilfe und sparen Heizkosten. Auch das korrekte Lüften der Räume stellt eine effektive Methode dar, um Energie zu sparen. Hierbei gilt die einfache Regel: Stoßlüften statt Dauerlüften.

     

    Mit der richtigen Technik beim Heizen mit Gas und Öl sparen

    Mehr als 70 Prozent der Haushalte in Deutschland 2021 werden mit Gas oder Öl beheizt, etwa die Hälfte der Heizungen arbeiten mit einer veralteten Technik. Durch die richtige Pflege und Wartung sowie den Austausch von einzelnen Komponenten können Sie beim Heizen mit Öl oder Gas ebenfalls viel erreichen:

    1. Heizkurve einstellen: Wichtig beim Heizen mit Gas und Öl ist, dass der Heizkessel die richtige Menge an Wärme abgibt. Neuere Anlagen verfügen über eine Regelungstechnik, die es ermöglicht, dass der Heizkessel in Abhängigkeit zur Außentemperatur Wärme erzeugt. Diese Funktion wird auch Heizkurve genannt und stellt sicher, dass der Kessel das Heizwasser auf eine bestimmte Temperatur bringt – je nachdem, wie kalt oder warm es draußen ist. Ist die Heizkurve gut eingestellt, gibt der Kessel immer die richtige Wärmemenge ab und verbraucht nie mehr als nötig. Ein Heizungsbauer kann die Heizkurve auf Ihren Bedarf einstellen.
    2. Thermostatventile sparen Energie: Thermostate an den Heizkörpern regulieren den Durchfluss des warmen Wassers und halten die Raumtemperatur konstant auf dem eingestellten Wert. Mit programmierbaren Thermostatventilen sparen Sie wertvolle Energie: Bis zu zehn Prozent Ihrer Heizkosten können Sie damit einsparen.
    3. Hydraulischer Abgleich: Große Wärmeverluste beim Heizen mit Öl oder Gas entstehen, wenn sich das Heizwasser nicht gleichmäßig im Haus verteilt. Hier gibt es ebenfalls eine einfache Maßnahme, mit der Sie viel bewirken können: den hydraulischen Abgleich. Dabei nimmt ein Fachmann die einzelnen Komponenten der Anlage – HeizkesselPumpe und Thermostatventile – unter die Lupe und berechnet, wie diese eingestellt werden müssen, damit sich das Heizwasser gleichmäßig verteilt. Der hydraulische Abgleich ist außerdem eine Voraussetzung, wenn Sie für die Sanierung Ihrer Heizung Fördermittel beim BAFA oder der KfW beantragen möchten. Bei einer Heizungsoptimierung erhalten Sie eine Kostenrückerstattung in Höhe von 20 Prozent der Nettokosten.
    4. Heizungsrohre dämmen: Je besser Ihr Haus „verpackt“ ist, umso weniger Wärme geht ungenutzt nach außen: Große Wärmeverluste verursachen ungedämmte Heizungsrohre. Wenn Sie Ihre Heizungsrohre isolieren, können Sie im Jahresdurchschnitt fünf bis zehn Prozent an Heizenergie einsparen. Für die Rohrdämmung gibt es gesetzliche Vorgaben, diese sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt.
    5. Gas – und Ölheizungen brauchen Pflege: Die Öl- oder Gasheizung sollte regelmäßig gewartet werden: Es empfiehlt sich, den Heizkessel nach jeder Heizsaison reinigen zu lassen, da sich sonst eine Staubschicht bildet und das den Verbrennungsprozess beeinträchtigen kann. Durch die regemäßige Wartung stellen Sie sicher, dass die Heizung einwandfrei läuft. Sie können damit Energiekosten von bis zu zehn Prozent einsparen. Einen Fachhandwerker in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Handwerkersuche.

     

    Tipp: Beim Austausch Ihrer alten Heizung gegen eine neue gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten. Besonders hoch fallen diese aus, wenn Sie erneuerbare Energien einbinden. Was Sie ein Austausch kosten und wie viel Sie durch die Förderung einsparen würden, können Sie ganz einfach mit unserem Online-Tool für Fördermittel herausfinden.

     

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    Josefin Heddrich| KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH
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  • ADAC: Starker Preisanstieg an den Zapfsäulen – Beide Kraftstoffsorten kosten mehr als zwei Euro – Super E10 verteuert sich um 4,8 Cent, Diesel um 5,6 Cent

    München (ots) – Die Fahrt zur Tankstelle ist binnen einer Woche wieder deutlich teurer geworden. Der Preis für einen Liter Super E10 ist im Vergleich zur Vorwoche um 4,8 Cent gestiegen und liegt aktuell im bundesweiten Mittel bei 2,002 Euro. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Seit Anfang April bis Anfang Mai hatte Super E10 stets weniger als zwei Euro je Liter gekostet. Noch stärker ist der Preis für Dieselkraftstoff gestiegen. Für einen Liter müssen die Autofahrer derzeit im Schnitt 2,075 Euro bezahlen – ein Anstieg von 5,6 Cent.

     

    Laut ADAC hat sich die Situation beim Rohölpreis und beim Euro-Dollar-Kurs im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Die Rahmenbedingungen erklären einen derartigen Preisanstieg bei den Spritpreisen daher nicht.

     

    Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Der ADAC erwartet, dass die von der Bundesregierung beschlossene Senkung der Energiesteuer bei den Verbrauchern vollständig ankommt. Wenn die Maßnahme in Kraft tritt, wird Benzin inklusive der Mehrwertsteuer um 35 Cent billiger, Diesel um 17 Cent.

     

    Die Autofahrer sollten ihre Marktmacht nutzen und besonders teure Tankstellen links liegen lassen. Dies stärkt die Position der günstigeren Anbieter und führt indirekt zu Preissenkungen. Wer außerdem abends tankt, kann regelmäßig mehrere Euro gegenüber den Morgenstunden sparen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

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